Stotko steht zu Ja bei Erhöhung der Diäten
09.02.2012 | 15:57 Uhr 2012-02-09T15:57:00+0100
Witten.Der Wittener SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Stotko hat ebenso wie MdL Verena Schäffer (Grüne) für die Erhöhung der Diäten um 500 Euro gestimmt und verteidigt sein Votum.
„Eine Diskussion muss an dem Punkt beginnen, was ein Abgeordneter verdienen soll“, so Stotko. „Dann kommt die Frage, wie es denn mit der Altersversorgung aussieht.“ Stotko verweist darauf, dass er im Gegensatz zu Bürgermeistern oder Landräten keine Pension beziehe sondern selbst in eine Versorgungskasse einzahle.
„Bis 2005 gab es noch Pensionen, dann wurde das System zugunsten der modernsten Diätenregelung Deutschlands abgeschafft. Das Ergebnis ist aber auch, dass ich 48 Prozent von dem bekomme, was meine Vorgänger beziehen.“
Bei der Umstellung 2005 von der Pensions- auf die Rentenregelung seien 500 Euro zu wenig angesetzt worden. Stotko: „Ich habe guten Gewissens mit Ja gestimmt und stehe dazu. Jeder Bürger, der mit mir darüber diskutieren will, bekommt von meinem Büro einen Gesprächstermin.“
07:13
Sehe gerne möchte ich mit dem Abgeordneten Stotko, aber auch mit der Abgeordneten Schäffer, ein Gespräch über ihr Abstimmungsverhalten führen. Vielleicht können beide mir dann erklären, warum ich als Behinderter, trotz Anstrengung, Qualifizierung und Bewerbungsmarathons, mit einer Rente wegen Erwerbsdunfähigkeit in Höhe von 340 EUR in der gesellschaftlichen Isolation dahinvegetieren muss, während ihre Taschen gefüllt werden.
07:47
Ein Schlag ins Gesicht für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer! Wenn man berücksichtigt, dass bei einer 10 jährigen Amtszeit ein Rentenanspruch entsteht, den ein normaler Arbeittnehmer selbst in 50 Arbeitsjahren nicht erreicht und auch in der Privatwirtschaft, selbst für Geschäftsführer, nach so kurzer Zeit nicht erreichbar ist, kann man den Eindruck gewinnen, dass nach wie vor der Griff in die Taschen der Steuerzahler ohne jeglichen Skrupel erfolgt. Langfristig betrachtet wäre die Frage sinnvoll, wieviel soll und darf Demokratie und Verwaltung künftigen Generationen kosten. Kostenreduzierung, gerade im öffentlichen Dienst, wird von allen Politikern gerne gefordert, ohne jedoch dieses selbst vorzuleben!
21:51
Ich hätte nicht gedacht, dass der Tag kommt, an dem ich Herrn Pass einmal in Gänze zustimme. Ihr wirklich fairer Kommentar ehrt sie!
Lieber buntspecht2,
bevor Sie sich über Hrn. Stotkos Durst auslassen, sollten Sie vielleicht selbst nicht so tief ins Glas schauen. Hätten Sie mit einem Zwinkern über den möglichen "Hunger" von unserem MdL geschrieben, hätte man das noch in der Grauzone des schlechten Geschmacks verorten können. Ihr Kommentar zeigt in meinen Augen nur, wieviel menschliche Dummheit in einem kurzen Satz liegen kann.
19:24
Hallo, "buntspecht2".
Zwar fallen Sie eh nicht unbedingt durch sinnige Kommentare auf, aber der zu diesem Thema ist schlichtweg Kacke.
Ich persönlich mag Herrn Stotko auch nicht sonderlich gern, weil man NIEMALS jemanden mögen sollte, der allgemein gültiges Recht mit zweierlei Maß zu messen versucht. Hier aber einen flüssigen Konsum ins Gerede zu bringen, ist schlichtweg DÄMLICH und sogar erbärmlich, weil einfach aus Frust heraus geschrieben.
Über das Thema Diäten und Altersversorgung unsere Landtagsabgeordneten kann man sicherlich das eine oder andere Wort verlieren. Man kann darüber abslolut geteilter Meinung sein. Man kann sich drüber aufregen, weil es dem "Normalverdiener" NIEMALS gelingt, in einer derartigen Zeit derartige Bezüge zu generieren. Alles in Ordnung.
Nur EINS darf man nicht tun: (vermeintlich) bekannte Personen verunglimpfen, ohne einen Nachweis dafür zu erbringen !!!!!
16:41
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#2#3 Sie haben ja recht ich war in meinem ärger etwas über eifrig und möchte mich hiermit entschuldigen