Stockumer Archiv dokumentiert Entwicklung des Ortsteils

Das Archiv der Heimatfreunde Stockum/Düren an der Hörder Straße 367 wurde renoviert, umgestaltet und zum Teil mit neuer Technik versehen. Die neue Archivarin Karoline Robbert wartet nun auf Besucher. Eröffnung ist am Donnerstag, 30. April. Von 11 bis 13 Uhr laden die Heimatfreunde dazu ein.

Über 25 Jahre lang haben die Vereinsmitglieder gesammelt. Die alten Fotos, meist noch in Schwarzweiß, wurden digitalisiert. Diese alten Schätze sollen der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Dafür wird das Heimatstübchen fürs Publikum geöffnet: regelmäßig ab Mai, jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr.

Angelegt wurden viele Dateien mit Bauernhöfen – einige sind nicht mehr vorhanden, dort entstanden Wohnsiedlungen. Gezeigt werden können etwa die Stockumer Schule von 1751, der Stockumer Bahnhof, die Turnhalle, eine reine Holzkonstruktion. Auch gab es in Düren mal eine Kornmühle. Interessant sind ebenfalls die alten Amtshäuser sowie der alte Wasserturm auf dem Gerdeshof. Alle diese Gebäude gibt es nicht mehr. Hinzu können jede Menge Luftaufnahmen aus dem digitalen Archiv gezeigt werden.

Nicht nur Fotos – auch passende Texte wird es geben. „So können sich die Besucher über die Entwicklung des Ortsteils informieren“, erklärt Karoline Robbert. Gesucht werden noch alte Dokumente, wie Urkunden und Baugenehmigungen. „Alles, was erhaltenswert erscheint, wird eingescannt und die alten Schätze bleiben beim Besitzer.“ Die Heimatfreunde freuen sich über Interesse.