Stadtmarketing-Chefin: Italien-Markt eine „Katastrophe“

Kein italienisches Flair, keine Kunden: Stadtmarketing-Chefin Inge Nowack zeigt sich enttäuscht von der Aufmachung des Spezialitäten-Marktes.
Kein italienisches Flair, keine Kunden: Stadtmarketing-Chefin Inge Nowack zeigt sich enttäuscht von der Aufmachung des Spezialitäten-Marktes.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Stadtmarketing-Chefin kritisiert, dass dem Spezialitäten-Markt das italienische Flair fehle. Keine Zusammenarbeit mehr mit Veranstalter.

Witten..  „Keine italienische Atmosphäre“, „billige Pavillons“, Tische vom Ratskeller: Stadtmarketing-Chefin Inge Nowack kritisiert den Veranstalter des italienischen Marktes auf dem Rathausplatz scharf. Im Vorfeld habe dieser auf Fotos deutlich mehr Flair versprochen. Nun soll die Zusammenarbeit beendet werden.

„Wenn das morgen noch so aussieht, brauchen die gar nicht mehr aufbauen“, meinte Nowack am Dienstag. Geplant ist eigentlich, dass die Händler bis Samstag bleiben. Tatsächlich springt der Markt mit dem italienischen Angebot direkt vor dem Rathaus – Brot mit Oliven, italienische Wurst, Artischocken, Espresso – nicht gerade ins Auge.

„Ein Jammerbild“

Nur ein Stand macht mit grün-rot-weißen Farben auf sich aufmerksam. „Das hätte man auch nett machen können, zum Beispiel mit Wimpeln. Das war letztes Jahr besser“, kritisiert Nowack. Da war Premiere. „Auf Fotos hatte man uns die schönsten Stände gezeigt – so wie man sich das auf einem italienischen Markt vorstellt.“ Den Markt bezeichnete die Stadtmarketing-Chefin als „Katastrophe“, er gebe ein „Jammerbild“ ab.

Der Veranstalter habe nicht einmal für Stühle und Tische gesorgt, so Nowack. „Die haben wir vom Ratskeller geholt.“ Man habe sich zudem bemühen müssen, dass zumindest etwas Musik gespielt werde. „Wir wollten damit den Wochenmarkt beleben. Aber das? Eine Katastrophe.“ Man müsse künftig mit der federführenden Agentur, „festlegen, wie der Markt aussehen soll“, zeigt sich Nowack selbstkritisch. Die Zusammenarbeit mit dem jetzigen Veranstalter werde man beenden. „Man muss bekommen, was einem versprochen wird.“