Stadt Witten lässt Loch in Straße am Donnerstag verfüllen

Anwohner Walter Felsch vor dem Loch in der Annener Stichstraße „In der Mark“. Die Stadt Witten und die Bezirksregierung in Arnsberg schließen einen Bergschaden bislang aus. Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services
Anwohner Walter Felsch vor dem Loch in der Annener Stichstraße „In der Mark“. Die Stadt Witten und die Bezirksregierung in Arnsberg schließen einen Bergschaden bislang aus. Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services
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Was wir bereits wissen
Die Stichstraße „In der Mark“ wird nach dem Einbruch eines Müllwagens in die Fahrbahn in Kürze wieder freigegeben. Das Loch wird Donnerstag verfüllt.

Witten..  Das Loch in der Annener Stichstraße „In der Mark“ hat am Mittwoch auch die Bezirksregierung beschäftigt. Sie schließt einen Bergschaden ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Am Donnerstag (11.6.) wird die etwa zwei Meter tiefe Senke von einer Firma mit Magerbeton, einem Kies-Zement-Gemisch, verfüllt.

Der Beton muss aushärten, danach soll der Straßenaufbau, also Schotter und Asphalt, aufgebracht werden. Stadtsprecherin Lena Küçük: „Wenn sich der Ablauf nicht wegen eines Gewitters mit Regen verzögert, könnte die Straße im Idealfall schon Freitagabend wieder freigegeben werden.“

Am Dienstag (9.6.) hatte sich das etwa einen Quadratmeter große Loch an der steilen Straße unter einem Müllwagen aufgetan, dessen linkes Vorderrad darin versank. Die Entwässerung Stadt Witten (ESW) überprüfte noch am gleichen Tag den Abwasserkanal in der Straße. Rainer Gerlach, bei der ESW Leiter des Kanalbaus: „Unser Kanal ist dicht. Wir haben ein 40 Zentimeter großes Raupenfahrzeug mit einem Kamerakopf hineingeschickt.“ Die Stadtwerke meldeten ebenfalls, ihre Frischwasserleitung sei in Ordnung.

Gerlach wies am Mittwoch (10.6.) noch einmal darauf hin, dass die Stichstraße „einen felsigen, klüftigen Untergrund“ habe. „Da gibt es Hohlräume, in denen Boden mit Wasser versickern kann.“ Auch die Stadt geht von Ausspülungen unter der Fahrbahndecke aus.

Über einen längeren Zeitraum und durch einsickerndes Regenwasser könne immer mehr Material unter der Fahrbahndecke abgesackt sein, „bis die Oberfläche dem Müllwagen nachgab“, so Sprecherin Küçük.