Stadt Witten hält keine Maßnahmen gegen Feinstaub für nötig

Die schadstoffbelastete Luft in der Ruhrstraße lässt zu wünschen übrig. Dort sind laut Stadtbaurat aber nicht Feinstaube, sondern allenfalls Stickstoffdioxide das Problem.
Die schadstoffbelastete Luft in der Ruhrstraße lässt zu wünschen übrig. Dort sind laut Stadtbaurat aber nicht Feinstaube, sondern allenfalls Stickstoffdioxide das Problem.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Luft in Witten sei gut, es gebe kein Feinstaubproblem. Mit diesen Worten erteilte der scheidende Stadtbaurat einem Maßnahmenkatalog eine Absage.

Witten..  Der scheidende Stadtbaurat sieht keinen Anlass für Maßnahmen gegen Feinstaub. „Wir haben in Witten kein Feinstaubproblem“, sagte er im Hauptausschuss. Hintergrund war ein Auftrag des Rates im März 2014, einen wirksames Katalog gegen die Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub zu erstellen.

Nun empfahl die Verwaltung den Ausschussmitgliedern, keine Festbrennstoffverordnung für Witten zu erlassen. Bradtke: „Wir haben eine gute Luftqualität.“ Es gebe allenfalls ein örtlich begrenztes Problem in der Ruhrstraße mit Stickstoffdioxid.

Ganz anders sah das Ulla Weiß von der Linkspartei. „Fragen Sie mal die Wittener Bürger und Sie werden andere Antworten bekommen“, erklärte sie an die Adresse des Baudezernenten. Auch wenn die Schadstoffbelastung unter den Grenzwerten liege, muss ihrer Ansicht nach mehr getan werden. Der Luftreinhalteplan in der Ruhrstraße sei trotz einiger Verbessserungen nicht zielführend. Weiß wünscht sich weitere Maßnahmen.