SPD-Abgeordneter nennt Doppelpass einen „Meilenstein“

Als „Meilenstein“ bezeichnet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack die Einführung des Doppelpasses.

Kinder ausländischer Eltern, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, müssten sich nun nicht mehr zwischen der deutschen Staatsbürgerschaft und der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern entscheiden. Ralf Kapschack. „Künftig können sie Deutsche sein, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen.“

Bisher erhielten Kinder von ausländischen Eltern bei ihrer Geburt beide Staatsbürgerschaften – also die deutsche und die ihrer Eltern, mussten sich dann aber zwischen dem 18. und 23. Lebensjahr für eine der beiden Nationalitäten entscheiden. Auf Druck der SPD-Bundestagsfraktion gelte nun, dass sie beide Pässe behalten dürfen, so Kapschack.

„Deutschland ist ein Einwanderungsland“, erklärt der Rüdinghauser. „Da ist der Doppelpass auch eine gute Antwort auf die aktuelle „Pegida“-Bewegung mit ihren ausländerfeindlichen Ressentiments.“