Solidarfonds hilft Galladé
14.04.2010 | 21:24 Uhr 2010-04-14T21:24:00+0200
Witten. Die „Solidarfonds Stiftung NRW“, die seit über 20 Jahren landesweit Beschäftigungsprojekte fördert und von der WAZ mitbegründet wurde, engagiert sich mit 3000 Euro für Galladé.
Dr. Michael Kohlmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, hatte wie viele andere den Aufruf in unserer Zeitung gelesen: Der Galladé-Betriebsrat, der sich von der Gründung einer neuen Gesellschaft (und dem erhofftten Einstieg eines Investors) die Rettung für den insolventen Automobilzuliefer verspricht, bittet eindringlich um einen Solidaritätsbeitrag. 25 000 Euro sind nötig, um das Stammkapital zusammenzubekommen.
Zahlen will Betriebsratsvorsitzender Frank Ellerkamp noch nicht nennen, doch er versichert: „Über die Hälfte haben wir schon.“ Er sei gerührt und begeistert von der Anteilnahme der Bevölkerung, „über die Grenzen Wittens hinaus“. Die Menschen seien beeindruckt, wie hier um jeden Arbeitsplatz gekämpft werde. Größere Einzahlungen, teilweise Beträge über 1000 Euro, stammten vornehmlich von „Kollegen hier“, also von Beschäftigten, aber auch zahlreiche Bürger beteiligten sich. Ellerkamp ist optimistisch, das Stammkapital für die neu gegründete „Galladé Schmiede- und Komponenfertigung GmbH und Co. KG“ zusammenzubekommen.
Das Engagement des Solidarfonds beschränkt sich nicht auf eine Stadt. Doch Mitbegründer Michael Kohlmann weiß als Wittener seit langem um die Nöte von Galladé. „Das waren schwierige Monate“, sagt der 56-Jährige. Die 3000 Euro, die seine Stiftung gibt, hält er für gut angelegtes Geld, „wenn es gelingt, auf diesem Wege die vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern.“ Denn hinter jedem der derzeit noch verbliebenen 80 Stellen „stehen Menschen, stehen Familien“, so Kohlmann. Wie berichtet, hofft der Betriebsrat, nach einem erfolgreichen Neustart auch den ein oder anderen freigestellten Mitarbeiter wieder zurückholen zu können. Doch so weit ist es längst noch nicht.
Denn mit der Neugründung der Gesellschaft ist es nicht getan. In diesen Tagen entscheidet sich, ob ein Investor einsteigt. Betriebsratsvorsitzender Frank Ellerkamp spricht von „verschiedenen Interessenten“, mit denen man in dieser „finalen Phase“ interessante Gespräche führe. Entscheiden werde letztlich der Insolvenzverwalter und der Gläubigerausschuss. Ellerkamp hält eine Entscheidung noch in dieser Woche für möglich.
Die Stiftung Solidarfonds hofft, mit ihrem Beitrag auch weitere potenzielle Unterstützer gewinnen zu können.
22:41
Herr Ellerkamp Ich wünsche Ihnen alles gute zum neuanfang der neuen FIrma.Es wäre schön wenn die Unternehmung auch durchhalten würde. Alles gute und töi töi töi. Ich hoffe ich habe sie zum nachdenken gebracht. Machen sie es nicht wie der vorhergehende Chef.
22:59
Schönen Gruß an all die die Unfehlbar sind!
21:45
Sehr geehrter Herr Ellerkamp sie müssen doch zugeben; das der Boden durch einsickerndes
Gapfit stark belastet ist. Punkt 2: Sie sprechen von Halbwissen, wollen sie mich beleidigen? Gut was andere übers Oel entsorgen behaupten stimmt so nicht. Das Oel und die Keller der Pressen wurden immer abgesaugt das ist Fakt. Aber die Hydraulik im Kaltbetrieb pumte Auch Oel in den Boden. Punkt 3: Herr Ellerkamp was die Löhne angeht. müssen sie mir doch recht geben. Die Firma würde mit diesen hdhen Löhnen nicht konkurensfähig bleiben.Punkt4: Die Kosten dieser veralteten Anlagen sind doch zu hoch, oder? Punkt5: Die Inst. ist sehr hoch, zwar keine 10 Millionen €uro, so doch neiner Schätzung kommen mindestens 4-5Milionen €uro zusammen. Ich möchte nicht von den Pressentischen, Lagern,sowohl von der zu überarbeitenden Mechanik von den Glühöfen, Sandstralernund über dei Roboter an den Pressen und im Kaltbetrieb,Rolltec. und in der Komponentenfertigung schreiben.
17:36
@26
Lieber Betriebsrat
Bei Ihren Beleidigungen kann ich nur den Kopf schütteln.
Ich weiß jetzt nicht, welchen Werner Sie meinen, aber ich fühle mich damit nicht angesprochen.
15:04
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12:38
@Geschw.: Sie sind einfach nur peinlich. Unterste Schublade. Aber sich hinter einem Pseydonym zu verstecken ist ja so mutig, nicht wahr Werner Geschw.? Ab sofort werde ich Sie einfach ignorieren.
10:57
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10:44
@1Jotzko1,Geschw & Basiswissen: Halbwissen ist immer gefährlich. Fakt ist: Selbstverständlich sind Investititionen notwendig aber längst nicht in der Höhe, die hier genannt wird.
Wenn hier ehemalige Mitarbeiter aus Enttäuschung halbgares Zeug erzählen, dann ist das sehr bitter. Vielleicht sollte man einmal die Zielsetzung solcher Leute kritischer betrachten. Ich habe gar keine Lust hier jede falsche Anmerkung zu kommentieren. Aber diese Art und Weise ist einfach nur ekelhaft.
10:34
#23 Stellt sich die Frage wer letztendlich für Bodensanierung haftbar ist, denn das was dort ungehindert mit Wissen aller ins Erdreich gelangt ist hat unsägliche Dimensionen.So gibt es eine Abteilung die angeblich über einen Oelabscheider verfügen soll, komisch ist nur dass nie ein Entsorgungsunternehmen kam um was abzupumpen.
22:08
Die zeit arbeitet mittelfristig gegen diese Unternehmung.Der Energieverbrauch durch die alten Induktionserwärmer ist zu hoch. Der Gasverbrauch ist Imenz. Die Löhne der Mitarbeiter müssen um 50 gekürzt werden. In den Oberen Etagen müsste auch ausgemisstet werden.Ich weißnicht ob dann die Motivation der Mitarbeiter immer noch Top ist. Außerdem verliehrt der Betriebsrat dann auch seine Tantiemen. Ich würde sagen brauchbare Unternehmensteile Bochum und Komponentefrtigung zu verkaufen und dann den rest dichtmachen. Außerdem sollte eine Lösung gefundenwerden wie mit dem Verpächter eine gute Einigung erzielt werden kann. Die Altlasten der Bodensanierung sollten auch nicht übersehen werden. Oder will man diese Kosten auch den Steuerzahler Überlassen.