So wild feierten die Wittener

Als ich am Rosenmontag um kurz vor zehn Uhr etliche Tiger, Schweine und Prinzessinnen zum Hauptbahnhof hechten sah, dachte ich: Geht doch! In Witten gibt es sehr wohl jeckes Gewächs! Dass die wenigen Karnevalisten mit dem Regionalexpress in Richtung Köln flüchten, ist bitter. Wobei ich selbst gestehen muss, andernorts schunkelnd und frierend im Kamelleregen gestanden zu haben. Aber es muss doch jemand hier geblieben sein?


Nun also die aktuelle Bilanz aus der Karnevalshochphase. Wie wild feierten die Wittener an den letzten närrischen Tagen? Tusch! Der Polizeisprecher brummelt bei Durchsicht der Akte Witten: „Keine Auffälligkeiten. Einsatzlage: nix. Gesamtüberblick: Nö, nix.“ Was berichtet die Feuerwehr aus der Karnevalshochburg Witten? „Alles ruhig.“ Helau! Fragen wir nach der Zahl der Alkoholvergifteten, die an den Karnevalstagen eingeliefert wurden. Das Marien-Hospital zählt nach und kommt zu dem Ergebnis: „Wir hatten keinen einzigen.“ Darauf einen Doppel-Tusch.