Das aktuelle Wetter Witten 9°C
Sozialausschuss

Seniorenvertretung: Gründung rückt näher

25.11.2011 | 15:08 Uhr
Seniorenvertretung: Gründung rückt näher
Waren und sind ständig in Aktion für die Gründung einer Seniorenvertretung in Witten: Lothar Winkler (r.) und Jochen Rauh.

Witten. „Wir sind glücklich darüber, dass es endlich voran geht“, sagt Lothar Winkler und meint die Gründung einer Seniorenvertretung, für die sich die SPD jetzt stark macht. Sie brachte einen Antrag auf den Weg, in dem sie die Verwaltung beauftragt, ein solches Gremium einzurichten.

„Wir halten unbeirrbar daran fest, dass wir versprochen haben, dass in Witten eine Seniorenvertretung eingerichtet wird“, erklärt Heinz-Jürgen Dietrich, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Sozialausschusses. Die Seniorenvertretung solle außerdem die Möglichkeit erhalten, Mitglieder in die Sitzungen der Fachausschüsse des Rates zu entsenden und bei Angelegenheiten, die die besonderen Interessen der Senioren berühren, mit beratender Stimme mitzuwirken.

Für Irritation hatten zuletzt widersprüchliche Aussagen gesorgt. So hatten Landesvertreter bei der Podiumsdiskussion am 20. Oktober zum Thema „Partizipation älterer Menschen“ betont, wie wünschenswert Seniorenvertretungen seien. Auch habe es erste positive Signale der Finanzkommission gegeben, so Dietrich. Doch dann habe die Kommunalaufsicht in Person des Landrats die Einrichtung einer Seniorenvertretung ohne weitere Begründung abgelehnt. „Und jetzt will ich’s endlich wissen“, erklärt Dietrich seinen Antrag.

Denn die Mitglieder der Seniorenvertretung hätten in den letzten fünf Jahren alles getan, um endlich anerkannt zu werden. „Sie haben eine Satzung erstellt. Sie wollen kein Geld, verzichten aufs Stimmrecht.“ Ein wenig schäme er sich, dass der Rat es bis jetzt nicht geschafft habe, das zu unterstützen. Und er hofft, dass sich das bald ändern wird.

Annette Kreikenbohm



Kommentare
Aus dem Ressort
„Witten Direkt“ erwägt Überprüfung der Linksfraktion
Politik
Gerangel in der Politik: Während auf Bitten der Linken gerade der Fraktionsstatus von „Witten Direkt“ überprüft wird, erwägt die Bürgergemeinschaft ihrerseits, den Fraktionsstatus der Linken prüfen zu lassen.
Der erste Eindruck von Witten ist verhalten
Uni
319 junge Leute haben ihr Studium in Witten begonnen, die meisten hatten noch nie etwas von der Ruhrstadt gehört. „Der erste Eindruck war schlimm, sehr unattraktiv“, sagt der junge Berliner August Andreae. Aber: So langsam werden sie warm.
Keine Hektik in der Hauptstraße
Stadtteil-Serie
Das einstige Herzstück der Stadt ist inzwischen etwas an den Rand gerückt: Die Wittener Hauptstraße. Die Anwohner vermissen wenig: Poststelle, Bepflanzung und etwas mehr Wärme. Kritische Stimmen klagen über zu biele Junkies.
Nicht nur in Witten: Zehn Jahre aktiv gegen Gewalt an Frauen
Netzwerk
Da sei noch einiges zu tun, gestand NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens beim Besuch im Haus Witten, wo das Gesine-Netzwerk einen runden Geburtstag feierte. Denn Gewalt sei das Hauptgesundheitsrisiko für Frauen, noch vor Brustkrebs und Diabetes. Doch die Ministerin verteilte auch viel Lob.
Wittenerin nach brutalem Überfall nur „wütend“
Kriminalität
„Wut“ statt Todesangst verspürte die 79-Jährige, die am frühen Montagmorgen (20.10.) von brutalen Räubern in ihrem Haus in Herbede überfallen wurde. Wut darüber, dass sie geschlagen wurde, weil die Täter sie zum Öffnen des Tresors zwingen wollten. Sie schlug den Maskierten sogar ein Schnippchen.
Fotos und Videos
Honigmarkt am Saalbau
Bildgalerie
Witten
6. Wittener Kneipennacht
Bildgalerie
Witten
Goldenes Herbstwetter
Bildgalerie
Witten
Musical
Bildgalerie
Witten