Seniorenvertreter informieren mit neuem Flyer

Lothar Winkler (l.) und Willi Bodden (6.v.l.) sind Sprecher der 26 Seniorenvertreter in Witten.
Lothar Winkler (l.) und Willi Bodden (6.v.l.) sind Sprecher der 26 Seniorenvertreter in Witten.
Foto: WAZ FotoPool
Veranstaltungen zu Themen wie Wohnen, Kultur und Stadtentwicklung. Wo die Broschüre in Witten ausliegt und warum sie für ältere Menschen interessant ist

Witten..  Wie wohnen, wenn die Beine nicht mehr mitmachen? Wen fragen, wenn der eigene Partner zum Pflegefall wird? Wo hingehen, wenn die Einsamkeit zu oft Raum greift? Auf alle diese Fragen haben 26 Seniorenvertreter in Witten eine Antwort. Was ihre Arbeit ist und wie man sie erreicht, darüber informiert jetzt ein neuer Flyer, der ab sofort bei Ärzten, in Apotheken, der Vhs und anderen städtischen Einrichtungen ausliegt.

„Wir verstehen uns als Vermittler zwischen älteren Menschen und ihren Bedürfnissen, dem Rat der Stadt und der Stadtverwaltung“, erklärt Lothar Winkler. Er ist einer von drei Sprechern der Wittener Seniorenvertreter, die vor rund einem Jahr von Delegierten beteiligter Einrichtungen und interessierten Bürgern über 55 Jahre gewählt worden sind. Kürzlich etwa hätten ihn Bewohner des Awo-Zentrums Annen angesprochen. „Es gab Probleme mit dem Fußgängerüberweg an der Kreisstraße.“ Durch seinen kurzen Draht zur Stadtverwaltung sei die Sache gleich in Angriff genommen worden, beschreibt er eine seiner typischen Aufgaben.

Gutes Netzwerk

Neben akuter Anliegen stehen aber auch Informationsveranstaltung auf dem Programm der Seniorenvertreter, die von den Ehrenamtlichen selbst organisiert werden. „Das Thema barrierefreies Wohnen zieht immer Leute“, erklärt Waltraud Sjamken, ebenfalls Sprecherin. „Dazu haben wir schon viele Veranstaltungen angeboten.“

Kulturnachmittage seien zudem immer gefragt. „Das Kino im Café ist sehr gut besucht, eine Leserreihe im letzten Jahr war ein Erfolg“, sagt Sjamken. Auch beim Bürgertag am vergangenen Samstag sei man als Gruppe vertreten gewesen.

„Wir profitieren davon, dass wir in alle Bereiche der Stadt gut vernetzt sind“, betont Lothar Winkler. Dennoch: „Ohne den ehrenamtlichen Einsatz vieler Einzelner könnten wir unsere Arbeit nicht machen.“

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE