Schleusenwärterhaus wird originalgetreu wieder aufgebaut

In der Nacht zum Samstag brannte das Schleusenwärterhäuschen aus.
In der Nacht zum Samstag brannte das Schleusenwärterhäuschen aus.
Foto: FUNKE Foto Service
Was wir bereits wissen
Das abgebrannte Gasthaus von 1835 steht weiter unter Denkmalschutz. Wabe richtet Spendenkonto ein und bittet um Geld für den Wiederaufbau.

Witten.. Die Wabe organisiert zurzeit den Wiederaufbau des am Samstag abgebrannten Schleusenwärterhäuschens. Zudem wurde nun ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Wie berichtet, wird die Gebäudeversicherung nicht den ganzen Schaden finanziell abdecken können.

Rainer Lohmann vom Bauordnungsamt gab heute das Okay zum Wiederaufbau – normalerweise darf man in den Ruhrauen nicht bauen. Da hier ein seit 180 Jahren bestehendes Gebäude durch „ein Naturereignis wie Feuer“ zu Schaden kam, könne man „alsbald“ wieder aufbauen. Zudem habe die Stadt ein Interesse daran, dass für den Nahtourismus so wichtige Objekt neu zu errichten.

Das Haus soll originalgetreu wiedererrichtet werden, denn es steht weiter unter Denkmalschutz, so Denkmalschützer Florian Schrader. „Es ist noch genügend Original-Substanz erhalten.“ Schaue man von der Ruhrseite aus, seien Dachstuhl und Rückwand zwar verbrannt, drei Wände aber blieben so erhalten, dass man sie in den Wiederaufbau einbeziehen könnte. Zudem sei die Bedeutung des Schleusenwärterhäuschens sehr groß für Witten „und das ist für den Denkmalwert entscheidender als der einzelne Balken“. Das Haus stehe für „die Schiffbarmachung der Ruhr.“

Das neue Spendenkonto zum „Wiederaufbau des Königlichen Schleusenwärterhauses“: Sparkasse Witten, DE 68 4525 0035 0000 750000. Um eine Spendenbescheinigung ausstellen zu können, bittet die Wabe darum, auf dem Überweisungsträger den vollständigen Namen und Adresse anzugeben.