Schleusenwärterhaus: Es war Brandstiftung

Der Verdacht hat sich bestätigt: Das Feuer im Schleusenwärterhaus wurde von Brandstiftern gelegt. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Täter seien noch unbekannt, betont Sprecher Volker Schütte. „Wir ermitteln weiter und hoffen auf die Mithilfe von Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben.“ In der Nacht auf Samstag vergangener Woche war das denkmalgeschützte Fachwerkhaus an der Ruhr komplett abgebrannt. Ein Zeuge hatte den Brand gegen 1.40 Uhr entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Als sie eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Gebäude. Die Ermittlungen gestalteten sich schwierig. Wegen Einsturzgefahr konnte die Polizei den Brandort tagelang nicht betreten. Mittlerweile haben Brandermittler der Kriminalpolizei sowie ein unabhängiger Sachverständiger die Örtlichkeit intensiv untersucht. Ein technischer Defekt scheidet für sie aus.

„Wir gehen davon aus, dass es an dem Fachwerkhaus zu einer vorsätzlichen Brandstiftung gekommen ist“, sagt Volker Schütte. Im Bereich des Technikraums habe – von außen zugänglich – Pappe und Holz gelegen. „Das Haus wurde vermutlich von außen angesteckt.“ Der Brand könne auch schon zwei Stunden vor seiner Entdeckung gelegt worden sein, meint Schütte. „Wir sind dankbar für jeden, der etwas gesehen hat.“ Hinweise an: 209-1023.