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Sanierung für Wittens Gruselstrecke „Am Hang“ läuft zügig

06.03.2016 | 13:27 Uhr
Sanierung für Wittens Gruselstrecke „Am Hang“ läuft zügig
In mehreren Abschnitten läuft die Sanierung der komplett maroden Straße „Am Hang“, damit nich alle Anwohner gleichzeitig Parkplatzprobleme haben. Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services

Witten.   Auf Hochtouren läuft die Kernsanierung der maroden Strecke „Am Hang“. Auch die früher öde Annenstraße soll im April komplett umgebaut sein.

In der Hitliste der katastrophalsten Straßen Wittens dürfte „Am Hang“ über Jahre einer der vordersten Plätze sicher gewesen sein. Doch nicht mehr lange.

Denn auf dem viel genutzten Schleichweg zwischen Annen und Rüdinghausen wird derzeit heftig gebuddelt. Mit einer Million Euro Kosten ist das elfmonatige Projekt veranschlagt. Mit weiteren Wittener „Buddelmeilen“ haben Autofahrer etwa an der Annen-, Sprockhöveler oder Durchhholzer Straße zu kämpfen.

Der Zeit- und Geldaufwand „Am Hang“ ist kein Wunder. Denn an dieser Rumpelstrecke wird auf knapp 400 Metern wirklich alles erneuert. Derzeit wird auf dem Teilstück unterhalb des Erlebnissteinbruchs Imberg in Richtung Schuhhandel Stinshoff auf rund 60 Metern ein komplett neuer Entwässerungskanal gelegt. Denn den gab es bisher nicht in der Straße.

Damit nicht alle Anwohner gleichzeitig ihre Parkmöglichkeiten verlieren, wird „Am Hang“ in mehreren Etappen saniert. Die letzte wird dann durch die neue Buswendeschleife gekrönt. Bereits verlegt wurde im ersten Bauabschnitt die Auffahrt zum Imberg. Statt über die Straße „Am Hang“ ist er künftig über die Herdecker Straße erreichbar. Kaum standen die ersten Betonelemente zum Stützen der Böschung, waren sie schon von Sprayern beschmiert. Aber das ist wieder ein ärgerliches eigenes Thema in dieser Stadt. Ein anderes sind die Raser. Zumindest auf dem künftigen jungfräulichen Asphalt „Am Hang“ werden sie keine Chance haben: Dafür sollen auf der Strecke eingebaute „Kissen“ sorgen.

Nerviges Warten an Behelfsampeln auf Ardeystraße soll ein Ende haben

Einen „natürlichen“ Schutz vor Bleifüßen hat die Stockumer Straße am Annener Berg. Die Strecke ist ebenfalls so marode, dass man sie nur in Schritttempo bewältigen kann, will man nicht sein treues Gefährt zu Schanden „reiten“. Die Verwaltung prüft, ob ein förderfähiger Ausbau der gesamten Strecke zwischen Dortmunder Straße und Pferdebachstraße mit Geh-, Radweg und Kanalsanierung möglich ist. Denn das mit zwei Millionen Euro veranschlagte Projekt ist für die klamme Stadt allein nicht möglich.

Regelrecht „preiswert“ ist dagegen die 600 000 Euro kostende, bereits einige Zeit laufende Sanierung der Durchholzer Straße. Für diesen 750 Meter langen Abschnitt sind acht Monate eingeplant.

Ein Nadelöhr ist die Ardeystraße, in die sich die Baustelle des letzten Annenstraßen-Teilstücks hineinschiebt. Doch das dort nervige Warten an Behelfsampeln dürfte in den ersten April-Wochen ein Ende haben. Dann soll die gesamte Annenstraße saniert sein. Eine der früher ödesten Wittener Straßen hat sich dann in den letzten Jahren erfreulich gemausert.

Michael Vaupel

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