Das aktuelle Wetter Witten 12°C
Verkehr

Salzlose Zeiten

14.02.2010 | 19:30 Uhr
Salzlose Zeiten

Fahren Sie bitte sehr vorsichtig - die Stadt hat überhaupt kein Streusalz mehr.

Nachdem bereits am Freitag eine erwartete Lieferung ausgefallen war, sind auch am Samstag die erhofften 27 Tonnen Streusalz nicht in Witten eingetroffen. Die Stadt kann derzeit nur noch versuchen, mit den Schneepflügen die Hauptstraßen freizuhalten.

Bernd Kassner

Facebook
 
Kommentare
15.02.2010
10:42
Salzlose Zeiten
von VerstandstattAGitation | #10

Der Landesbetrieb biete derzeit „nur eingeschränkten Winterdienst“, erklärt Sprecher Bernhard Meier.

Neue Salzlieferungen gehen dahin, wo die Not am größten ist“, sagte Meier. Priorität hätten dabei die Autobahnen.

Zumindest wissen wir jetzt wo das Salz hingeht, das in Witten fehlt.

http://www.derwesten.de/nachrichten/Die-A44-ist-wieder-freigegeben-id2573457.html

15.02.2010
10:07
Salzlose Zeiten
von Ein Läufer | #9

Dann die Straßen am besten icht räumen, denn auf einer geschlossenen Schnedecke lässt es sich besser fahren als auf einer geräumten abgekratzten Schneefläche wo Eis und platt gefahrener Schnee zum Vorschein kommt!

Schade das es die Woche wärmer werden soll :-)!

15.02.2010
10:01
Salzlose Zeiten
von VerstandstattAGitation | #8

@6 die CDU regierten Bundes- und Landstraßen werden aus Salzmangel auch nicht gestreut. Was soll also diese primitive Hetze.

Ist das jetzt schon Wahlkampfgeplänkel der SPD ? Hat die sich einen ************* engagiert der so selten dämlich kommentiert, das er die ganze CDU in Mißkredit bringt.

15.02.2010
09:41
Salzlose Zeiten
von berger77 | #7

Eines vorweg: Ich lebe nicht gerne Witten, muss aber. Meine Abneigung ist jedoch nicht durch die Stadt an sich begründet, es sind eher die schissrigen Vollversicherungmentalitätsendemiten, die einen nerven.
Gerade macht der Winter mal Spaß und schon fängt das Gejaule an. Auf den Nebenstraßen lässt es sich auf ungepökelter Oberfläche jetzt übrigens richtig gut fahren. Wenn ihr mit euren sommerbereiften Eisdielenkutschen nicht fahren könnt, bleibt bitte zu Hause, damit kein Kratzer ans noch nicht abgestotterte Blech kommt.

15.02.2010
09:12
Salzlose Zeiten
von Der Wittener Observer | #6

Die Frage, wie viel Salz eine Kommune oder gar eine Autobahnmeisterei vorhalten sollte, ist rein philosophischer Natur. Durch die jahrelange Misswirtschaft sind die kommunalen und landesweiten Kassen leer. Der Preis für Streusalz folgt aber streng marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten, d.h. er steigt wegen des (künstlich??) knappen Angebots. Wer also über keine Reserven verfügt, ist gezwungen, zu den aktuellen Konditionen zu kaufen. Diesem Zwang unterliegt jeder Hauseigentümer, da er ja gesetzlich gezwungen ist, seine Gehwege zu räumen und begehbar zu halten. Warum nicht die Stadt? Es stellt sich die Frage, brauchen wir überhaupt kommunale Dienstleistungen, wenn diese nur bei schönem Wetter zur Verfügung stehen? Um manche Nebenstraßen würden uns zurzeit die Ausrichter der Olympischen Winterspiele beneiden. Das einzige Mittel, um die unfähige Stadtverwaltung und ihre noch unfähigere „Regierung“ aus SPD und Bündnis 90 / Die Grünen zu Aufgabe zu zwingen, ist die erhebliche Kürzung der Grundbesitzabgaben für den Zeitraum, in dem nicht gestreut wird (in manchen Nebenstraßen also für den gesamten Winter). Es kann nicht sein, dass immer höheren Abgaben immer weniger Leistung gegenübersteht. Frau Leidemann, die Situation in Witten ist eine Katastrophe, die Sie als Bürgermeisterin und damit auch Verwaltungsvorsitzende zu verantworten haben. Ziehen Sie die Konsequenzen und treten Sie unverzüglich zurück. Vorher sollten Sie sich jedoch bei den Bürgerinnen und Bürgern persönlich für das Desaster entschuldigen.

15.02.2010
07:38
Salzlose Zeiten
von p_s_a | #5

Die grundsätzliche Frage die sich stellt, ist doch die auf wieviel Winter soll die Stadt sich vorbereiten. Schaut man sich die umliegenden Gemeinde, Kreis- und Bundesstrassen an gehört Witten im Punkt Vorsorge zum oberen Drittel.

Natürlich kann man die Vorsorge verbessern. Dann allerdings dürfte nach 5 leichten Wintern die Meckerfraktion der Stadt auf Misswirtschaft hinweisen, weil Kapazitäten vorgehalten werden die nur alle 30 Jahre gebraucht werden.

Ein klärendes Wort zum Einsatz von anderen Streumitteln wäre allerdings angesagt. Sehr erläuterungsbedürftig ist auch wie man Rahmenverträge abschließen kann, die einem den Zukauf von Streusalz auch dann verbieten, wenn der Vertragspartner wochenlang nicht liefern kann.

15.02.2010
07:26
Salzlose Zeiten
von Nele Otremba | #4

Der Winterdienst ist ein Spiegelbild der aktuellen Haushaltslage. Alle haben zu kurz gedacht, das viel umworbene Wort Nachhaltigkeit, im Winterdienst könnte man besser von Risikomanagement reden, ein Fremdwort in Witten.
Wie bereits im Forum angemerkt, mangelt es auch an Ideenreichtum. Abstumpfende Mittel, wie Sand oder Splitt, scheinen auch nicht in den Köpfen der Verantwortlichen zu existieren. Jetzt fehlt nur noch eine entsprechende Kommentierung des Stadtsprechers in Richtung höhere Gewalt.

14.02.2010
22:46
Salzlose Zeiten
von groogle | #3

Räumen ist sicherlich immer noch die beste Alternative, jedoch sollte man einmal bedenken, dass auch tatsächlich noch Bürger in den Nebenstraßen wohnen, die zur Arbeit müssen und ähnliches. Nicht nur die Hauptstraßen sind wichtig - auch Nebenstraßen müssen geräumt werden. Es ist doch nun schon wirklich lange genug Winter, wann lernt man aus seinen Fehlern?

14.02.2010
20:35
Salzlose Zeiten
von egalkarl | #2

Ich habe heute gesehen das die Stadt die Bürgersteige auch mit Sand streut, Warum geht das dann nicht auch auf den Straßen?!?!?!?! Muss man nicht verstehen, oder????

14.02.2010
20:12
Salzlose Zeiten
von Thimmy | #1

Man könnte auch Sand zum streuen nehmen. Müssen wir Bürger auch um die Bürgersteige frei zu machen. Und man könnte sich auch mal die Laternen anschauen, was da für riesige Eiszapfen hängen. Wenn schon nicht gestreut werden kann, könnte man die ja mal entfernen, bevor noch jemand verletzt wird,

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2570978/create

Aktuelle Fotos und Videos
Schäden am Rathaus
Bildgalerie
Bauschäden
Die 5. Nacht der Offenen Kirchen
Bildgalerie
Kirchennacht
Deutschland vor...
Bildgalerie
Fan-Artikel
Aus dem Ressort
Warten auf eine neue Niere
Tag der Organspende
Den 28. Mai 1998 hat Eva Michalik (51) wie ihren Geburtstag gefeiert. Damals bekam sie zum zweiten Mal eine neue Niere - was für sie fast elf Jahre lang ein Leben in Freiheit bedeutete, unabhängig von der Dialysemaschine. Inzwischen hängt die frühere Zahnarzthelferin wieder dreimal die Woche an den
Leise bröckelt der Putz
Rathaus
Der vom Rande des Rathausdaches abgeplatzte Beton liegt noch auf dem Gehweg, der Bereich wurde großräumig abgesperrt. „Am Freitagnachmittag wurde per Gerüst ein Fußgängertunnel errichtet, damit die Leute wieder sicher hier hergehen können“, erklärt der städtische Bauleiter Udo Klapp (48).