Ruhrpegel für Witten klettert auf über 5,90 Meter

Die Bäume stehen schon längst im Wasser: Die Ruhr ist wieder deutlich höher und breiter als sonst, hier fotografiert von der Kemnader Brücke aus.
Die Bäume stehen schon längst im Wasser: Die Ruhr ist wieder deutlich höher und breiter als sonst, hier fotografiert von der Kemnader Brücke aus.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Trotz der Regenpause am Mittwoch (3.2.) hat sich Hochwasserlage auf der Ruhr noch nicht entspannt. Der Pegel stand nachmittags bei 5,93 Meter.

Witten..  Nach dem Dauerregen am Dienstag (2.2.) schien am Mittwoch (3.2.) zeitweise zwar sogar die Sonne, dennoch ist die Ruhr deutlich angestiegen. Mit über 4,90 Metern war die Hochwassermeldegrenze am Nachmittag um 80 Zentimer überschritten. Dazu haben die andauernden Niederschläge der vergangenen Tage geführt. Es ist das zweite Hochwasser in diesem Winter.

An dem auch für Witten maßgeblichen Pegel Wetter rauschten über 430 000 Liter Wasser pro Sekunde durch das Flussbett. Der Ruhrverband sieht seine Talsperren aktuell gut für die jetzige Situation gerüstet. Während 150 000 Liter pro Sekunde hineinflossen, wurden nur 42 000 in derselben Zeit abgegeben. Die Talsperren-Leitzentrale hält 100 000 Liter pro Sekunde zurück, um die Situation im weiteren Flussverlauf zu entschärfen.

Es soll noch mehr regnen in den nächsten Tagen

Für die kommenden Tage rechnet der Ruhrverband mit weiteren Niederschlägen und „hohen Abflüssen“. Da die Böden nach dem Regen der vergangenen Tage durchnässt seien und kaum noch Wasser aufnehmen könnten, werde auch der noch kommende Regen die Hochwasserlage unmittelbar beeinflussen. Ständig aktualisierte Informationen verspricht der Verband im Netz auf den Seiten der Talsperren-Leitzentrale (www.tlz-ruhr.de) und auf www.ruhrverband.de.