Ringen: SPD will Resolution zu drohendem Olympia-Aus
19.02.2013 | 15:27 Uhr 2013-02-19T15:27:00+0100
Witten. Die SPD-Fraktion schlägt dem am Donnerstag (21.2.) tagenden Sportausschuss eine Resolution gegen das Streichen von Ringen als Kernsportart bei Olympia 2020 vor.
Die Stadt Witten sei äußerst überrascht über die Entscheidung des Exekutivausschusses des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), heißt es in dem Antrag. Dies könne dazu führen, dass diese Sportart vor dem Aus steht, auch aufgrund der finanziellen Auswirkungen. Vielen sportbegeisterten Wittenern werde die Grundlage für ihr sportliches Dasein genommen.
Mit dem KSV und der Sport Union Annen gibt es in der „Ringerhochburg Witten“ gleich zwei große Vereine, in deren Reihen viele Ringer stehen. Der Ringersport sei wichtig für eine Stärkung der Integrationsbemühungen, heißt es in der Resolution. Dies belege die seit 23 Jahren erfolgreiche Schulstadtmeisterschaft mit mehreren hundert Teilnehmern aus vielen Nationen. Für sie seien die Wittener Ringer, die an Olympia teilgenommen haben, ein Vorbild. Mirko Englich hatte bei Olympia 2008 in Peking Silber gewonnen. Würde Ringen 2020 wegfallen, wären „mehre Sportlergenerationen unmittelbar betroffen“ und ihre „Motivation geknickt“. Der Antrag dulde keinen Aufschub, da zeitnah eine Umsetzung der Empfehlung des Exekutivausschusses folge.
09:35
Das IOC verrät kontinuierlich seine eigenen Wurzeln.
Was sind denn die wirklich besonderen Momente bei Olympia?
Wie wäre es mit Sebastian Brendel, Gold 2012 im Einer-Kanadier
oder mit Matthias Steiner, Gold 2008 im Gewichtheben?
Sind es nicht gerade solche Momente die Olympia ausmachen?
Und was nun ist denn so besonderes an solchen Medaillen?
Es ist die bedingungslose Hingabe dem Sport und dem olympischen Gedanken,
es geht eben nicht um das liebe Geld, sondern um die Ehre, persönliche Ziele, die eigene Leistung und die Unterstützung aus dem direkten Umfeld.
Nur solche Werte sind in der Lage, im entscheidenden Moment, wenn der Körper schon am Ende seiner Kräfte ist,
alle restliche Energie nochmal zu bündeln und somit, scheinbar Unmögliches, möglich zu machen.
Genau so etwas macht doch Olympia aus, berührt die Massen, gibt Hoffnung und ist es Wert zu erhalten.