„Rheingold“-Sonderzug fährt in den Schnee

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Ganz im Stil der Wintersportzüge aus den 60er und 70er Jahren startet ein Sonderzug am Samstag, 28. Februar, von Witten nach Willingen im Hochsauerland. Hoffentlich liegt Schnee. Denn Schlitten oder Ski werden kostenlos mitgenommen.

Die Fahrt in den Erste- oder Zweite-Klasse-Abteilen der Wagen der 60er und 70er Jahre allein sei schon die Reise wert, heißt es in einer Ankündigung der „Arbeitsgemeinschaft Nostalgiezugreisen“, die diese Tour veranstaltet. Ein besonderes Ambiente bieten nach ihren Angaben der einzige betriebsfähige Rheingold-Speisewagen von 1928 oder die verglaste Aussichtskanzel des „DomeCar“ von 1962. Am Fenster ziehen die Landschaften vorbei, während man das Reisen einer vergangenen Epoche genießt.

Die Kleinstadt im Willinger Umland ist ein weithin bekannter Wintersportort mit Ski- und Rodelpisten rund um den 838 Meter hohen Ettelsberg. Die Pisten sind zu Fuß vom Bahnhof aus in 15 bis 20 Minuten erreichbar. Im romantischen Ortskern mit vielen schönen Fachwerkhäusern gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants.

Zudem locken viele schöne Winterwanderwege rund um den Ort und natürlich auch auf den Ettelsberg. Es wird auch eine geführte Wanderung zur Weltcup-Skisprungschanze am Mühlenkopf oder eine Planwagenfahrt angeboten. Der Aufenthalt in Willingen wird etwa fünf Stunden betragen.

Am Wittener Hauptbahnhof geht’s am Morgen gegen 10.50 Uhr los, die nächsten Zustiege sind noch in Hagen-Vorhalle und Schwerte. Der Zug wird am Abend gegen 20.10 Uhr zurückerwartet.

Die Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt kosten für Erwachsene im Zweite-Klasse-Schnellzugwagen 54 Euro, in der Ersten Klasse 74 Euro, Kinder von vier bis 16 Jahren zahlen 20 Euro weniger. Die Sitzplätze in den Rheingold-Wagen kosten je nach Kategorie zwischen 159 und 189 Euro pro Person inklusive Frühstück und Abendessen während der Fahrt.