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Reise durch die bunte Welt des Musicals in Witten

24.01.2016 | 14:57 Uhr
Reise durch die bunte Welt des Musicals in Witten
Nicht nur akustisch, sondern auch optisch sind die „Musical Highlights“ stets Publikumsrenner. Hier ein Bild der Saalbau-Aufführung 2014.Foto: Joerg Kuester

Witten.   Beifallsstürme gab’s im Saalbau für die Aufführung „Musical Highlights“. Von „Hello Dolly“ bis „Arielle“ reichte die musikalische Zeitreise.

Es war ein bunter Strauß Melodien quer durch die Geschichte des Musicals, der den Zuhörern im gut besuchten Saalbau am Wochenende präsentiert wurde. Auf einer raffiniert ausgeleuchteten Bühne und vor einer ständig Formen und Farben wechselnden Lichtwand gestalteten drei Sängerinnen und drei Sänger einen schwungvollen und musikalisch ergiebigen Musikabend mit Temperament und gesanglichem Können auf hohem Niveau.

Die musikalische Reise begann am Broadway, wo in den 50er und 60er Jahren die ersten, später weltbekannten Musicals aus der Taufe gehoben wurden. Titel aus der „West Side Story“, „Hello Dolly“ oder „New York, New York“ wurden von den Sängern sowohl stimmlich, als auch tänzerisch mit Leidenschaft vorgetragen und sorgten gleich für Stimmung im Publikum.

Den ersten Ohrwurm servierte Magdalena Hettinger mit dem Lied „Ich hab geträumt“ aus Les Miserables. Ihr Gesang klang traurig schön und überzeugte mit klarer Stimmführung und gestenreicher Untermalung.

Unter dem Titel „Disney Block“ führten die folgenden Melodien in eine bunte Märchenwelt. Es erklangen bekannte Titel aus „Arielle“, „Dschungelbuch“ und „König der Löwen“, wobei besonders das Lied mit dem unsinnigen und zungenbrecherischen Text „Supercalifragelistic“ aus „Mary Poppins“ für Heiterkeit und Anerkennung sorgte. Auch die schwedische Sängerin Sofia Johnsson gefiel mit dem Titel „Du maste finnas“ aus ihrer Heimat.

Melancholisch und sehnsuchtsvoll erklang „Summertime“

Die Show wurde durch ständig wechselnde Kostüme und gekonnt choreographierten Tanzeinlagen untermalt und war niemals langweilig. Die Zuhörer ließen sich von dem rasanten Wirbel auf der Bühne immer mehr anstecken und klatschten begeistert mit.

Mit dem Titel „Summertime“ aus „Porgy and Bess“ kehrte vorübergehend etwas Ruhe in den bewegten Ablauf ein. Daniel Dodd-Ellis sang dieses Lied mit seiner wohlklingenden Bassstimme melancholisch und sehnsuchtsvoll.

Aber dann ging es mit Schwung und Temperament dem Ende zu. Petter Bjällö, Daniel Dodd-Ellis und Dennis LeGree sangen den Titelsong aus „Pretty Woman“ und rissen die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin.

Das Publikum konnte erst nach mehreren Zugaben zum Heimgehen bewegt werden.

Peter Tölke

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2016-01-24 14:57
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