Regionalverkehr der Bahn fällt aus – Abellio fährt

Symbolbild.
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Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Am Dienstagmorgen (31. März) häuften sich die Sturmeinsätze der Wittener Feuerwehr. Richtig wüten soll der Sturm aber zwischen 11 und 18 Uhr.

Witten..  Aufgrund von Sturmauswirkungen zog die Deutsche Bahn am Vormittag einen klare Konsequenz: Ab ca 11 Uhr stellte sie die Zugverkehr der DB Regio in NRW für den restlichen Dienstag ein. Näheres teilte sie Bahn zunächst nicht mit. In Witten müssten von dieser Sperrung der RE 4 Dortmund – Witten – Wuppertal – Düsseldorf – Aachen und die S-Bahnlinien 5 und 8 (Dortmund – Witten – Hagen) betroffen sein.

Abellio teilte um 11.30 Uhr auf Anfrage mit: „Wir fahren dort weiter, wo es für unsere Kunden und unser Personal gefahrlos und sicher möglich ist.“ Die Wittener Linien RE 16 (Siegen/Iserlohn – Witten – Essen) sowie RB 40 (Hagen – Witten – Essen) würden weiterhin bedient. Ein Einschränkung gebe es im Raum Wetter, dort sei sein Baum auf eine Oberleitung gestürzt. Deshalb konnte Abellio den Bahnhof Wetter nicht anfahren. Die Abellio-Linien wurden über die südliche Ruhrseite und Wengern-Ost umgeleitet. Abellio erwartete, dass diese Störung innerhalb weniger Stunden behoben werden könnte.

Feuerwehr erwartet noch schlimmere Auswirkungen

Obwohl die Böen schon kräftig waren, war die Nacht zum Dienstag, 31. März, aus Sicht der Wittener Feuerwehr noch „ruhig“. Bis um 8 Uhr früh musste sie noch keinen Sturmeinsatz fahren. Dann ging es Schlag auf Schlag. Bürger riefen an und meldeten Schäden. Bis 10.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte dann dreizehn mal herbeigerufen. Meist lagen Bäume oder Äste auf einer Straße, an zwei Stellen sollen sie auf Bahngleisen gelegen haben, die Museumsbahn soll betroffen sein. An anderen Stellen hatte der Sturm Dachziegel von Dächern geholt.

„Wir stehen jetzt unter Volldampf“, sagte der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr am Vormittag. Deshalb konnte er noch keine Einzelheiten nennen. Er wies die Presse aber schon vorsorglich darauf hin, dass die Feuerwehr nach der Sturmwarnung der Wetterdienste den Höhepunkt des Sturmes erst zwischen 11 und 18 Uhr am Dienstag, 31. März, erwartete.

Auf dem Dienstagsmarkt vor dem Rathaus hatten sich die Händler darauf offenbar schon eingestellt. Nur die beiden Verkaufswagen für schlesische Wurstwaren und für holländischen Fisch waren dort zu sehen.