Regen schwächt Andrang am verkaufsoffenen Sonntag in Witten

Das Wetter am verkaufsoffenen Sonntag kannte kein Erbarmen: Es herrschten Dauerregen und frischer Wind.
Das Wetter am verkaufsoffenen Sonntag kannte kein Erbarmen: Es herrschten Dauerregen und frischer Wind.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Am Programm lag es nicht: Neben Geschäften und Buden mit Blumen, Feinkost und weiteren Köstlichkeiten gab’s Autos zu bestaunen und Musik auf die Ohren

Witten..  „Frühlingserwachen in Wittens Innenstadt“ – unter diesem Motto bewarben Standortgemeinschaft Witten-Mitte und das Stadtmarketing den ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres.

Vor allem die Dekoration in vielen Geschäften und Ständen in und um die Bahnhofsstraße herum zeigt den Frühling von seiner schönsten Seite: Bunte Blumen und Ostereier gibt’s fast überall zu sehen. Das Wetter hingegen bringt die schlechten Seiten der Jahreszeit zum Vorschein: Es regnet.

Fahrzeughändler stellen ihre Modelle aus

Dass sich die Besucher nicht dicht an dicht drängen, hat keinesfalls etwas mit dem angebotenen Programm zu tun: Neben den Geschäften haben vor allem Händler mit Blumen, Feinkost und weiteren Köstlichkeiten ihre Buden in der Innenstadt aufgestellt. Außerdem gibt es Autos zu bestaunen. Wittener Fahrzeughändler haben sie vor der Stadtgalerie, auf dem Rathausplatz sowie der oberen Bahnhofstraße aufgereiht. „Der verkaufsoffene Sonntag ist für uns natürlich eine gute Möglichkeit, direkt vor Ort zu sein“, erklärt Ufuk Sansar vom Auto-Zentrum Bernhard Ernst seine Teilnahme. Am frühen Nachmittag ist er „relativ zufrieden“ mit dem Zulauf. Natürlich hätten auch mehr Leute kommen können. Aber: Das Wetter . . .

Egal, ob drinnen in den Geschäften oder draußen an den Ständen, allerorts haben die Verkäufer mit dem Regen zu kämpfen. „Wenn es kalt ist, geht’s noch, da kann man sich warm anziehen. Wenn es aber regnet, bekommt man die Leute nur schwer von der Couch“, sagt Thomas Gamba (17), der gerne mehr Spiralkartoffeln verkauft hätte. Am frühen Nachmittag ist er aber optimistisch. „Vielleicht wird’s noch voller“ – dieser Ausspruch ist heute nicht nur aus seinem Mund zu hören.

Musikalisches Programm fiel großteils ins Wasser

Besonders schade: Die Musikvorführungen auf der Ruhrstraße fallen spärlicher aus als geplant: Statt der ursprünglich acht angekündigten Musiker sind nur vier da. Die anderen hätten aufgrund des Wetter abgesagt, erklärt Liedermacher Gerald Jurdzinski. Entmutigen lässt er sich von dem grauen Himmel jedoch nicht. Stattdessen strahlt er so, als wolle er die fehlende Sonne ersetzen. Einige Vorbeihastende danken es ihm, indem sie stehen bleiben und seinen Gitarrenklängen lauschen.

Der nächste verkaufsoffene Sonntag in Mitte findet am 6. September statt. Dann hoffentlich bei blauem Himmel.