Pro Kopf 90 Euro Miese bei der Stadt

Nicht nur Handyanbietern schulden die Wittener viel Geld. Auch bei ihrer Stadt stehen viele Bürger mächtig in der Kreide.

Für Ende vergangenen Jahres beziffert die Verwaltung die offenen Rechnungen auf rund 8 850 000 Euro – also etwa 90 Euro pro Wittener. Der größte Posten ist die Gewerbesteuer: 3 246 000 Euro fehlten der mit rund 360 Millionen Euro verschuldeten Stadt Ende 2014 im Säckel. Hinzu kommen über drei Millionen Euro Unterhaltsvorschüsse.

Unter den weiteren Forderungen sind Kitabeiträge (200 000 Euro), Vergnügungssteuern (265 000) und Hundesteuern (60 000). Es handelt sich um vorläufige Zahlen.

Im Vergleich der letzten Jahre liegen die 8,8 Millionen aus 2014 auf ähnlich hohem Niveau. Ausreißer war das Jahr 2012, als die Wittener bei ihrer Stadt sogar mit rund 9,5 Millionen Euro in der Kreide standen. Bei entsprechend hohen Schulden gibt die Stadt den Bürgern die Chance, die Miesen in Raten abzustottern.