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Öffentlichen Ärgernissen auf der Spur

20.03.2011 | 13:13 Uhr
Öffentlichen Ärgernissen auf der Spur
Hundehaufen auf Wiesen und Wegen sind nach wie vor ein großes Problem in der Stadt. Foto: Gerd Wallhorn / WAZ FotoPool

Witten. „Sechs Außendienstmitarbeiter kümmern sich nun - gemeinsam mit der Polizei - um die allgemeine Ordnung in Witten“, freut sich Ordnungsamtsleiter Ulrich Oertel über die personelle Aufstockung infolge eines Ratsbeschlusses.

„Die Politik hat klar formuliert, dass Ordnung und Sauberkeit wichtige Themen für Witten sind“, begründet Oertel die nun verstärkte Präsenz auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen. Dabei sollen vor allem die Freizeitbereiche wie der Stadtpark, der Hammerteich, der Hohenstein und die Ruhrwiesen ins Visier seiner Mitarbeiter genommen werden.

„Sobald es etwas heller und wärmer wird, kümmern wir uns jedes Jahr um dieselben Probleme: unangeleinte Hunde, unerlaubtes Grillen, Motorboote auf dem Hammerteich“, nennt Oertel nur einige der öffentlichen Ärgernisse. Mit Blick auf die Motorboote ergänzt der Ordnungsamtsleiter: „Erlaubt sind ausschließlich elektrobetriebene Boote, keine motorbetriebenen - die haben mitunter eine enorme Dezibelzahl.“

Wer dieses spezielle Verbot nicht kennt, oder wer der Anleinpflicht nicht nachkommt, wird von den städtischen Ordnungshütern angesprochen und mit einem Verwarnungsgeld belegt, das an Ort und Stelle zu zahlen ist. Im Wiederholungsfall ist sogar ein Bußgeld fällig, und dieser mindestens dreistellige Betrag tut dann auch weh. „Wenn ich mir aber beispielsweise den widerlich zugekackten Fußweg zwischen den Häusern Herdecker Straße 48 und 50 angucke, den Kinder jeden Tag als Schulweg benutzen, dann wünschte ich mir, dass ich weit mehr als sechs Leute zur Verfügung hätte, die sich täglich um solche Missstände kümmern“, ärgert sich Oertel und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: „Kümmern Sie sich mit uns darum, dass man sich in Witten wohl fühlen kann.“

Ansprechpartner sind Burkhard Overkamp,  581-3222, Ulf Köhler,  581-3223, und Wolfgang Senger, 581-3224.

Redaktion

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Kommentare
21.03.2011
11:03
Öffentlichen Ärgernissen auf der Spur
von Landrat | #1

Das Fahrradfahren oder spazieren auf dem Rheinschen Esel ist teilweise gar nicht mehr möglich, ohne in Hundehaufen zu treten. Im Sommer geht von der Trasse ein unerträglicher Gestank aus. Da wäre auf der gesamten Länge Kontrolle nötig. Angesprochen auf Fehlverhalten kommen immer die gleichen Antworten: Ich zahle Hundesteuer ! Das geht sie nichts an oder Sonst mache ich das immer weg. Nur habe ich noch nie jemanden bei dieser Arbeit sehen können... Ich finde man sollte die Reinigungskosten auf die Hundehalter umsetzen und sie alle ordentlich zur Kasse bitten...

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