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Kemnader See

Neuer Bauabschnitt für Inlinerbahn

19.02.2013 | 18:44 Uhr
Neuer Bauabschnitt für Inlinerbahn
Mit Barken ist der neue Bauabschnitt für die künftige Skaterbahn am Kemnader See abgesperrt. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool

Witten. Vorsicht Radfahrer, heißt es derzeit für Spaziergänger am Kemnader See.

Denn die Pedalritter benutzen jetzt den Fußweg zwischen Ölbachbrücke am Seeinlauf und Stranddeck mit, während auf ihrem teils parallel verlaufenden Abschnitt die Bauarbeiten für die neue Skaterbahn stattfinden.

Schon aus der Ferne sind sie zu sehen, die rot-weiß gestreiften Barken. Sie säumen, dicht an dicht, wärend der rund einmonatigen Umbauzeit den bisherigen Radweg, damit kein Unbefugter ihn betritt. „Denn sonst ist die Gefahr groß, dass pötzlich jemand vor einem Bagger steht“, sagt Wilfried Perner, Geschäftsführer der Freizeitgesellschaft Kemnade. Durch die Barken sind übrigens auch, bis auf eine Ausnahme, die kleinen Wege zum oder vom angrenzenden Parkplatz gesperrt.

Bei den derzeitige Umbauarbeiten wird der Radweg von der Ölbachbrücke bis zum Stranddeck, das sich in der Nähe des Heveneyer Hafens befindet, verbreitert. Denn der Radweg wird als künftige Inlinerbahn später von den Pedalrittern auf diesem Streckenabschnitt mit benutzt. Bleibt zu hoffen, dass beide Parteien dann nicht auf Kollisionskurs gehen.

Außerdem wird in den nächsten Tagen die bisherige Deckschicht abgetragen und durch neuen Asphalt ersetzt. Bis Ende 2013 soll die komplette, elf Kilometer lange Skaterbahn rund um den Kemnader See fertig sein. Insgesamt ist eine Bausumme von rund vier Millionen Euro dafür eingeplant. Denn schließlich soll sie auch noch von 300 Lampen erleuchtet werden.Um den straffen Zeitplan einzuhalten, wird im Laufe des Monats eine zweite Baustelle eröffnet, die vom Stranddeck weiter Richtung Oveney führt.

Bereits abgeschlossen sind die Bauarbeiten der Skaterbahn auf der Uferseite des Freizeitbades Heveney von der Autobahn bis zur Ölbachbrücke. Aber bis die gesamte Strecke rund um den Kemnader See vollendet ist, sind von den unzähligen Fußgängern, Radlern und Skatern, die in den bald wärmer werdenden Monaten um das beliebte Gewässer herum wuseln, noch ziemlich dicke Nerven verlangt. Da kann man nur auf ganz viel gegenseitige Rücksichtnahme hoffen.

Michael Vaupel



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