Neue Würze für die Pommeskurve
06.01.2012 | 17:31 Uhr 2012-01-06T17:31:00+0100
Hattingen/Witten. Das Burg-Paar Ute und Detlef Müller übernimmt das Restaurant Pilgrimshöhe – und die dazugehörige Kult-Pommesbude.
Es tut sich etwas an der Wittener Straße: Die legendäre Pommesbude in der nach ihr benannten „Pommeskurve“ hat endlich einen neuen Besitzer.
Das Ehepaar Ute und Detlef Müller übernimmt die Frittenschmiede auf dem Weg von Witten nach Blankenstein – und auch das seit nunmehr elf Jahren leer stehende Restaurant „Pilgrimshöhe“. Als Erstes wird jetzt die Sanierung geplant. Zu einem Eröffnungstermin wollen die Pächter der Gastronomie in der Burg Blankenstein allerdings noch nichts sagen.
Im November hatte Diethelm Diedrichs (86) seinen Imbiss nach 32 Jahren aus Altersgründen geschlossen. Vor allem Brummifahrer auf dem Weg von oder zur Autobahn in Herbede standen vom einen auf den anderen Tag vor verschlossenen Türen.
In den folgenden Wochen gab es Anfragen mehrerer Interessenten, die das Ladenlokal zwischen Steinenhaus und Blankenstein übernehmen wollten. Ihr Problem: Der Besitzer war nicht ausfindig zu machen. Das haben die Müllers geschafft: Das Ehepaar kaufte jetzt nicht nur das Restaurant „Pilgrimshöhe“, sondern auch den angebauten Schnell-Imbiss. Sie sind in Blankenstein keine Unbekannten: Bereits seit dem Jahr 1980 führen sie den Gastronomie-Betrieb auf der Burg.
Öffnungstermin offen
Wie es in der Pommeskurve genau weitergeht, will Detlef Müller noch nicht verraten. „Ja, wir haben die Immobilie gekauft“, bestätigt er und erklärt, dass er zurzeit die Pläne für eine nötige Sanierung des Restaurants erarbeite. Aber: „Bis wir den Gastronomie-Betrieb wiederaufnehmen können, wird es noch einige Zeit dauern. Wir müssen alles komplett sanieren – das Gebäude ist baufällig.“
Seit inzwischen mehr als elf Jahren ist das Restaurant „Pilgrimshöhe“ geschlossen. Nach dem Tod seiner Frau Ingrid gab Vorbesitzer Diethelm Diedrichs die alte Gaststätte auf und konzentrierte sich ausschließlich auf seinen Imbiss-Anbau.
Für die Freunde der Kult-Pommesbude ist die Nachricht auf jeden Fall eine gute. Blankensteins Ortsvorsteher Dieter Oxfort ist begeistert: „Endlich etwas Positives“, meint er. „Die Pommeskurve war in der Vergangenheit immer sehr beliebt.“ Zudem ist er sich sicher: „Detlef Müller ist ein Fachmann – er weiß, worum es geht.“ Sein Stellvertreter Lothar Kipscholl (CDU-Ortsverbandsvorsitzender) bestätigt: „Die Pommeskurve war schon immer eine Institution.“ Die Wiedereröffnung sei für ihn eine gute Neuigkeit.
Rainer Sommer, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, zeigt sich ebenfalls positiv überrascht. „Die Müllers machen in Blankenstein doch seit Jahren einen guten Job“, sagt er. „Ich freue mich, dass sie jetzt auch die Pommeskurve übernehmen.“ Denn: „Diese Imbiss-Bude muss weitergeführt werden.“
14:10
Na gut, die Pommeskurve ist wieder belebt. Aber gibt es nicht wichtigere Orte in Hattingens Zentrum, die unbedingt wieder belebt müssen. Da hätte die Hattinger Zeitung mal einen guten Grund die Öffentlichkeit auf dem laufenden zu halten.
11:16
Die Kurve muss bleiben wo soll ich denn dann die beste curry Frikadelle bekommen mit Pommes Spezial die is doch der Hit
17:02
Also ich denke, wenn er das geschickt macht, wird das ein gutes Geschäft!
Sowohl für den Fast-Food Bereich, als auch für den Gaststätten bzw. Restaurant-Betrieb.
Nur ein wenig moderner, sauberer und auch der Außenbereich neu gestaltet, müsste es schon werden.
12:02
Jawohl,die Pommeskurve inklusive Pommesbude muß bleiben,ist schließlich Kult.