Neue Förderung für Projekte
11.08.2009 | 10:53 Uhr 2009-08-11T10:53:00+0200
Der mit insgesamt 15 Vertretern lokaler Akteure und Initiativen besetzte Begleitausschuss zum neuen Förderprogramm „Stärken vor Ort” hat sich im Rahmen seiner ersten Sitzung für eine Bewilligung von insgesamt acht sozialen Projekten entscheiden.
Beantragt wurden diese Projekte von der Vhs Witten/Wetter/Herdecke, der Quabed, des Awo-Familienzentrums, des Vereins „Mit Menschen”, des Vereins „Hilfe direkt” sowie vom Verein für Kinder- und Jugendförderung Witten Annen. Bis zum Ende dieses Jahres fließen noch über 60 000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds in das Programmgebiet „Soziale Stadt Annen”.
Die Vielfalt dieser Maßnahmen ist groß: So wurden beispielsweise Projekte für einen „Beratungsführer Soziales”, eine interkulturelle Schulung für die Mitarbeiter sozialer Träger, ein Elterncafé für Alleinerziehende oder straffällig gewordene Jugendliche, die wieder an den Arbeitsmarkt heran geführt werden sollen, bewilligt. Petra Klein, städtische Koordinatorin der Sozialen Stadt Annen: „Wir werden die einzelnen Projekte den Bürgerinnen und Bürgern in Kürze noch im Detail vorstellen.”
Nutznießer der Kleinstprojekte sind junge Menschen mit schlechteren beruflichen Chancen sowie Frauen, die Probleme beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben haben. So sollen Jugendliche, die Gefahr laufen, sich langfristig Lebenschancen zu verbauen, aktiv aufgesucht, sozial stabilisiert und dazu motiviert werden, weiterführende Angebote zu nutzen. Die geförderten Kleinstprojekte helfen, indem sie etwa Anschlüsse an Schulen, Fördermaßnahmen und Ausbildung oder Erwerbsarbeit vermitteln.
Das Programmgebiet „Soziale Stadt Annen” erhält in den Jahren 2009 bis 2011 eine Förderung von jeweils 100 000 Euro. Gefördert werden die Mikroprojekte bis zu einer Höhe von maximal 10 000 Euro. Das Förderprogramm „Stärken vor Ort” wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgeschrieben und wird aus dem Sozialfonds der Europäischen Union finanziert. Vorrangiges Ziel des Programms ist, kleine lokale Initiativen, Organisationen und bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen.
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