Muttenthalbahn werden wohl über 2000 Euro fehlen

Macht sich auf der Zeche Theresia immer wieder gerne selbst die Hände schmutzig: Hannsjörg Frank, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool
Macht sich auf der Zeche Theresia immer wieder gerne selbst die Hände schmutzig: Hannsjörg Frank, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool
Foto: Walter Fischer
Was wir bereits wissen
Über 2000 Euro werden ihm 2015 fehlen, fürchtet Hannsjörg Frank, Vorsitzender der Arge Muttenthalbahn. Der Grund: das abgesagte Oldtimertreffen.

Witten..  „Es geht jetzt an die Substanz“, sagt Hannsjörg Frank, Vorsitzender des Vereins Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn. Denn beim beliebten Oldtimertreffen auf der Zeche Nachtigall fuhren im vergangenen Jahr auch über 2000 Besucher mit der Muttenthalbahn. Ende Januar wurde das Oldtimertreffen für dieses Jahr abgesagt. Begründung der Stadt: Es gebe an dem Wochenende 15./16. August mit dem Ruhrtal-Triathlon eine Parallelveranstaltung auf der anderen Ruhrseite.

Der Wittener Oldtimerstammtisch zog ebenfalls zurück. Frank: „Ich war bedröppelt über die Absage. Zusammen mit dem Catering fehlen uns so knapp 2100 Euro an Einnahmen“, sagt der Bahner. Gelder, die dringend für den laufenden Betrieb und den Fortbestand des Museums Zeche Theresia gebraucht werden.

„Mit gutem Willen kann man das noch hinbekommen“

„Wir haben trotz der Absage des Oldtimertreffens auf, ebenso wie die Zeche Nachtigall“, so Frank. Seine Hoffnung: „Mit gutem Willen kann man das noch hinbekommen. Zumal im Muttental ja gar nichts anderes stattfindet.“ Bei einem Gespräch Mitte März mit Bürgermeisterin Leidemann sei ihm ein Runder Tisch in Aussicht gestellt worden.

Gibt es eine Chance, dass das Oldtimertreffen doch noch stattfindet? „Bislang habe ich nichts derartiges gehört“, sagt Michael Kuhlmann vom Oldtimerstammtisch. Mittlerweile seien drei Monate ohne weitere Organisation verstrichen, sagt er. „Wir sind bereit, darüber zu reden und nachzudenken!“ Dann müsste aber auch das Stadtmarketing als Veranstalter wieder an Bord sein. Nach Informationen dieser Zeitung hat man sich dort bislang intern nicht weiter mit dem Thema beschäftigt.