Musical-Höhepunkte in Witten serviert

Eine mitreißende Bühnenshow servierten die Sänger und Sängerinnen der „Musical-Highlights“.
Eine mitreißende Bühnenshow servierten die Sänger und Sängerinnen der „Musical-Highlights“.
Was wir bereits wissen
Bei der Veranstaltung „Musical-Highlights“ wurde den Besuchern im Saalbau eine rasante Reise durch die Geschichte dieser Musikform geboten.

Witten..  Es war ein bunter Strauß Melodien quer durch die Geschichte des Musicals, der den Zuhörern im gut besuchten Theatersaal des Wittener Saalbaus präsentiert wurde. Drei Sängerinnen und drei Sänger gestalteten einen schwungvollen und musikalisch ergiebigen Musikabend mit Temperament und gesanglichem Können auf hohem Niveau.

Die musikalische Reise begann am Broadway, wo in den 50er und 60er Jahren die ersten, später weltbekannten Musicals aus der Taufe gehoben wurden. Titel aus der „West Side Story“, „Hello Dolly“ oder „New York, New York“ wurden von den Sängern mit Leidenschaft stimmgewaltig vorgetragen und sorgten gleich für Stimmung im Publikum.

Einen ersten Ohrwurm servierte Nadja Jägard mit dem Lied „Ich hab geträumt“ aus Les Miserables. Ihre klare und in allen Tonhöhen textverständliche Stimme überzeugte ebenso wie ihre gestenreiche Untermalung. Unter dem Obertitel „Disney-Land“ schlossen sich Melodien aus „Arielle“, „Mary Poppins“ und „König der Löwen“ an, wobei besonders der Titel „Under the sea“ mit dem zungenbrecherischen Text von allen Sängern mit Bravour gemeistert wurde. Auch die schwedische Sängerin Sofia Jonsson gefiel mit dem Titel „Du maste finnas“ aus ihrer Heimat.

Wechselnde Kostüme und farbige Lichtshow

Die Show wurde durch ständig wechselnde Kostüme und eine farbigen Lichtshow untermalt. Ständige Bewegung aller Darsteller und rasante Tanzeinlagen ließen nie Langeweile aufkommen und stachelten die Zuhörer zum Mitsingen und Mitklatschen an.

Mit dem Lied „Summertime“ kehrte vorübergehend etwas Ruhe in den bewegten Ablauf ein. Daniel Dodd-Ellis sang diesen Titel mit seiner wohlklingenden Bassstimme romantisch und sehnsuchtsvoll.

Aber dann ging es mit Schwung und Temperament dem Ende zu. Petter Bjällö, Daniel Dodd-Ellis und Dennis LeGree sangen den Titelsong aus „Pretty Woman“ und rissen die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin.

Die Zuschauer konnten erst nach mehreren Zugaben zum Heimgehen bewegt werden.