Mehrtägiges Festival im Wittener Wiesenviertel untersagt

Immer neue Ideen: Alex Brede (re., im Bild mit Frederik Bury) vom Verein „raum“ wollte ein siebentägiges Festival in dem Arbeitsraum und Café an der Wiesenstraße organisieren.
Immer neue Ideen: Alex Brede (re., im Bild mit Frederik Bury) vom Verein „raum“ wollte ein siebentägiges Festival in dem Arbeitsraum und Café an der Wiesenstraße organisieren.
Foto: FUNKE Foto Service
Was wir bereits wissen
168 Stunden sollte ein neues Festival im Wiesenviertel dauern. Doch die Macher aus dem Kreativquartier haben keine Erlaubnis für „open space - 24/7“.

Für sieben Tage, sprich 168 Stunden, sollte sich der „raum“ an der Wiesenstraße samt Café und Garten ab 14. Juni in einen „open space – 24/7“ verwandeln, einen Tag und Nacht „offenen Raum“. Doch aus dem mehrtägigen Festival neben dem Knut’s wird nichts. Die Macher aus dem Kreativquartier haben abgesagt, weil die Stadt ihnen aus Lärmschutzgründen die Genehmigung verweigerte. Geplant waren Raves, also Technokonzerte, Frühstücken und Yoga „danach“, weitere Musikprogramme und Performances.

„Die Vorstellung war, alles zu zeigen was Witten zu bieten hat, und das massiv zu erweitern, auf engem Raum, wild, rosy und lovely“, erklärt Organisator Alex Brede (29). „Witten the town that finally wakes up!“ war das geplante Motto („Witten die Stadt, die schließlich doch noch aufwacht“). Brede: „Witten will noch nicht so richtig. Wir bekommen keine Genehmigung, also gar keine, nicht mal für einen Tag.“ Denn es handele sich um einen Innenstadtbereich, der ursprünglich nicht für mehrtägige Festivals konzipiert worden sei. Brede: „Das verstehen wir, blöd ist es trotzdem.“ Aber: Die angefragten Bands, Dj´s kommen trotzdem, verteilt an anderen Tagen.

Der „raum“ ist ein Verein, der Menschen Gelegenheit gibt, einen Platz zum Arbeiten zu finden – oder einfach nur Kaffee zu trinken.