Mehr Lärmbelästigung und Abgase
27.01.2012 | 18:38 Uhr 2012-01-27T18:38:00+0100
Witten.Die Straße Am Hang zwischen Annen und Rüdinghausen gehört zu den schlimmsten Rumpelstrecken der Stadt. Dass ihre Sanierung voraussichtlich im Frühjahr 2013 in Angriff genommen werden soll, löst aber nicht nur Beifall der Anwohner aus.
Das zeigte sich nach Meinung von Teilnehmern einer Infoveranstaltung der Stadt im Technischen Rathaus, wo am Donnerstagabend die Maßnahme umrissen wurde. Insbesondere die Verlegung und die damit einher gehende Vergrößerung des bisherigen Buswendeplatzes weiter die Straße hinauf stößt bei einer Anwohnerin auf Missmut: „Die längeren Gelenkbusse manövrieren dann direkt vor unserer Nase, es gibt mehr Lärmbelästigung und Abgase“, befürchtet sie. Außerdem fielen dadurch Parkplätze weg.
Überhaupt hegten einige der etwa 30 Teilnehmer der Veranstaltung die Vermutung, die Straße werde von der Stadt nur saniert, um die Verlegung der Buswendeschleife zu legitimieren. Der bisherige Wendeplatz sei vor etwa 25 Jahren als Provisorium angelegt worden.
Der Streckenabschnitt der Straße, der ab Februar 2013 saniert und etwa bis Herbst nächsten Jahres fertig sein soll, reicht von der Einmündung Herdecker Straße bis zur Hausnummer Am Hang 36. Der Abschnitt von dort bis zur Einmündung Marktweg sei schon vor drei, vier Jahren ganzflächig asphaltiert worden, erinnert sich eine Anwohnerin, „aber dort zeigen sich schon wieder Löcher.“
Beim jetzt zur Sanierung anstehenden Abschnitt zwischen Herdecker Straße und Am Hang 36 soll nicht nur die Fahrbahn saniert werden, sondern es sind auch Bürgersteige und Aufpflasterungen auf der Straße geplant. Denn einige Anwohner beklagen, dass der Weg von manchen Autofahrern als Rennstrecke missbraucht werde.
Die Kosten der gesamten Baumaßnahme lägen bei rund 400 000 Euro, von denen 90 Prozent auf die Anwohner umgelegt würden, so Teilnehmer der Info-Veranstaltung im Technischen Rathaus.
Sie würden mit etwa 18 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche zur Kasse gebeten, erzählte eine Teilnehmerin. Außerdem fließe zum Beispiel auch in die Kostenverteilung ein, ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handele. Was sie nicht für gerechtfertigt hält: „Denn wer zwar nur ein kleines Haus hat, das aber auf einem großen Grundstück steht, wird dabei viel zu stark zur Kasse gebeten.“
11:08
Hauptsache motzen, sonst hat man ja gar keinen Spaß mehr.Wetten die zeigen auch Falschparker in ihrer Straße an.