KSV Witten ringt weiter in der zweiten Bundesliga

Der KSV (hier in Rot mit Ufuk Canli) bleibt in der zweiten Bundesliga.
Der KSV (hier in Rot mit Ufuk Canli) bleibt in der zweiten Bundesliga.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Das Hickhack auf oberster Ebene bei den Ringern ist vorerst beendet. Die Vereine bekommen mehr Mitspracherecht, der KSV bleibt in der zweiten Liga.

Witten..  Es bleibt doch alles wie gehabt: Der KSV Witten 07 wird auch in der nächsten Saison weiterhin in der zweiten Bundesliga ringen. Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde zwischen dem Deutschen Ringer-Bund (DRB) und den Erstliga-Vereinen.

Vor kurzem hatte es noch geheißen, die bisherigen Bundesliga-Teams müssten quasi zwangsabsteigen, weil ihre Vereine die Mannschaft nur unter Vorbehalt für die neue Kampfzeit gemeldet hatten. Da der Ringer-Bund jedoch offenbar größeren Schaden in zweiter Instanz abwenden wollte, einigte sich der DRB-Vorstand nun bei einem Treffen in Nendingen mit den Vereinen.

Vereinsvorsitzender froh über Einigung

Künftig gehören dem Bundesliga-Ausschuss auch vier Vertreter der Vereine der ersten und zweiten Bundesliga an, sie sollen somit mehr Mitspracherecht bekommen und künftig mithelfen, die Erstliga-Richtlinien mitzugestalten. Eben das hatten sich die Vereine erhofft.

Thomas Altstadt, Vorsitzender des KSV Witten 07, ist zuversichtlich, künftig diesem Gremium als Vertreter eines Zweitligisten anzugehören. „Ich bin froh, dass sich die Parteien geeinigt haben. Alles andere wäre auch kontraproduktiv gewesen.“ Das Ansehen des Ringersports habe durch das Hickhack auf oberster Ebene ohnehin schon erheblich gelitten. Die Wittener konzentrieren sich nunmehr wieder voll auf die Planungen für die kommende Zweitliga-Saison.