Kreis macht Angebot für Angehörige

Nicht selten stecken Angehörige von psychisch erkrankten Menschen in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite wollen sie den Betroffenen helfen. Andrerseits sind sie mit der Situation überfordert. Die fachlich angeleitete Angehörigengruppe des sozial-psychiatrischen Dienstes des EN-Kreises unterstützt. Sie trifft sich alle vier Wochen.

„Erfahrungsgemäß entlastet der Austausch mit anderen Betroffenen“, sagt Anne Neumann-Mahlkau vom sozial-psychiatrischen Dienst. Er könne helfen, besser mit der schwierigen Situation umzugehen und Mut machen. Neben Gesprächen sollen in den Treffen Informationen über einzelne Erkrankungen sowie medizinische und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten vermittelt werden. Zudem besteht das Angebot, Entspannungstechniken kennen zu lernen und praktisch zu üben „Die Gruppe soll Schritt für Schritt einen Raum für emotionale Entlastung und Wissenserwerb werden“, so Neumann-Mahlkau.