Konzertabend voller Schwung

Stefan Lex (Mitte) führte witzig und locker durch den Abend
Stefan Lex (Mitte) führte witzig und locker durch den Abend
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Im Saalbau in Witten lief Stefan Lex am Samstag zu großer Form auf. Wer ihn dabei begleitete und warum die Zuschauer auf ihre Kosten kamen

Witten..  Mit Champagner, zündender Musik, Gesang und purer Lebensfreude sollten die Zuhörer im gut besuchten Saalbau am Samstag in das neue Jahr geleitet werden. Der in Witten beheimatete Chorleiter und „Charmeur unter den Tenören“ Stefan Lex lief dabei zu großer Form auf und moderierte witzig und locker durch die einzelnen Titel.

Es war ein Konzertabend, der die Zuhörer begeisterte und zum Mitsingen, klatschen und schunkeln einlud. Es erklangen Melodien aus Oper, Operette und Musical; sehr zur Freude der Zuhörer, die schon bald zusammen mit den Musikern eine echte Neujahrsstimmung verbreiteten. Unterstützt wurde Stefan Lex von einer Schar Solistinnen, die mit erfrischender Lebendigkeit sangen und musizierten.

Kristallklare Sopranstimme

Christiane Linke, ganz im Stile einer glänzenden Wiener Operettendame, sang sich mit Liedern wie „Lippen schweigen,‘s flüstern Geigen“ oder „Tanzen möcht‘ ich“ mit kristallklarer Sopranstimme in die Herzen des Publikums. Stefan Lex war ihr Gesangspartner und überzeugte ebenso mit einer etwas romantisch gefärbten, aber auch in Höhen sicheren Tenorstimme.

Die noch junge Nachwuchssängerin Laura Violetta Lex bewies mit dem Lied „Heut‘ macht die Welt Sonntag für mich“ ihre schon weit fortgeschrittene Stimmbildung. Vielleicht wird von ihr in Zukunft noch einiges zu hören sein. Auch ihre jüngere Schwester Alexandra, erst elf Jahre alt, rührte die Zuhörer mit Louis Armstrongs berühmten Lied „Wonderful World“. Lampenfieber? Fehlanzeige. Auch sie könnte eine Zukunft als Sängerin haben.

Geschlossenes Klangbild

Der Männergesangverein „Der Chor“ feierte sein 10-jähriges Bestehen und passte sich dem hohen Niveau mit Gesangskultur und einem geschlossenen Klangbild an.

Ganz besonderes Lob verdient die Pianistin Sigrid Althoff. Für sie gab es keine Pause. Bei allen Titeln war sie dabei und lieferte mit ihrem technisch sicheren Spiel, ihrer hohen Musikalität und ihrem immer kontrolliertem Temperament das Fundament für eine gelungene Musikwiedergabe.