Kirchengemeinde St. Marien verurteilt Anschlag

Auch die katholische Vinzenzkonferenz und die Innenstadtgemeinde St. Marien drücken der Moscheegemeinde ihr tiefes Bedauern aus. Ein Brandanschlag auf ein Gotteshaus sei unerträglich.

Die Vinzenzkonferenz von St. Marien spendet der Moscheegemeinde 1000 Euro zur Wiedererrichtung des Gebetsraums – als „Zeichen gegen jede Form von Anfeindungen anders Glaubender, wie gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass in unserer Stadt“.

Wer der Moscheegemeinde ebenfalls finanziell helfen möchte, kann sich an das Pfarrbüro St. Marien wenden ( 565 40). Eine Delegation der „Religionen für den Frieden“ hat die Moschee am Freitag besucht. „Ein solcher Anschlag trifft uns alle“, sagte Jürgen Böller, Sprecher der Gruppe. Die islamische Gemeinde habe sich immer für ihre Nachbarschaft und die Stadt geöffnet. Jetzt müsse sie diese Kraft für die Schadensbewältigung aufbringen.