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Schulspitze erkrankt

Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium

08.02.2012 | 19:22 Uhr
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium

Witten.Das Ruhr-Gymnasium scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Jetzt setzte die Bezirksregierung dort eine kommissarische Leitung ein, nachdem sich Direktorin Kirsten Schikorr und ihr Stellvertreter Bernd Steinbeck krank gemeldet haben.

Über Art und Dauer der Erkrankungen werde aus Datenschutzgründen keine Auskunft erteilt, hieß es auf Anfrage dieser Zeitung sowohl von Seiten der Schule als auch der Bezirksregierung in Arnsberg.

Wie berichtet, ließen sich kürzlich vier Lehrer(-innen) des Ruhr-Gymnasiums versetzen, weil sie teils Probleme mit der Schulleitung gehabt haben sollen. Aus dem Umfeld einer der Versetzten heißt es, „dass die Schulleiterin ein vergiftetes Klima des Misstrauens produziert, Lehrer gegen Lehrer, Eltern gegen Eltern und Schüler gegen Schüler ausspielt“. Die Bezirksregierung hatte 2008 die damals freie Direktorenstelle am Ruhr-Gymnasium mit Kirsten Schikorr besetzt, obwohl sie in der Schulkonferenz des Gymnasiums abgelehnt worden war.

Nun heißt es aus dem Umfeld eines der jetzt versetzten Lehrer: „Die Elternschaft wünscht sich, dass wirkungsvolle Maßnahmen von Seiten der Schulaufsicht ergriffen werden, um das Klima des Misstrauens und der Ohnmacht in eine vertrauensvolle Atmosphäre zu verwandeln.“

Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg, bestätigte, dass „Fachkollegen aus der Schulabteilung in den letzten Wochen wiederholt Gespräche mit der Leitung des Ruhr-Gymnasiums, Lehrern, Eltern- und Schülervertretern geführt haben“. Denn es sei „nicht der Regelfall“, dass vier Versetzungen gleichzeitig beantragt würden. Nicht ungewöhnlich sei es dagegen, dass bei Erkrankung von Schulspitzen eine kommissarische Leitung durch Arnsberg eingesetzt werde, so Söbbeler. „Das muss nicht zwingend gemacht werden, aber es ist eine reguläre Möglichkeit.“ Es würde „jeweils auf den Einzelfall bezogen entschieden“. Wichtig sei, dass „der Schulbetrieb reibungslos läuft“.

Denn gerade jetzt befindet sich das Ruhr-Gymnasium in einer wichtigen Phase: Am Freitag ist Zeugnisausgabe, dann geht’s ins zweite Schulhalbjahr. Außerdem stehen von Montag bis Freitag nächster Woche die Anmeldungen fürs Gymnasium vor der Tür.

„Wir wollen die Qualität der Schule erhalten, die Schüler müssen weiterhin guten Unterricht bekommen“, meint denn auch Ulrich Janzen, der jetzt das Ruhr-Gymnasium kommissarisch leitet. Vorübergehend und nicht als Nachfolger von Kirsten Schikorr, wie er unterstreicht.

Der 42-Jährige ist seit 2006 stellvertretender Schulleiter am Walram-Gymnasium in Menden, wohnt in Soest und pendelt nun jeden Tag nach Witten. Am Montag sei er vom Schuldezernenten der Bezirksregierung angerufen und gefragt worden, ob er bereit sei, die kommissarische Leitung des Ruhr-Gymnasiums zu übernehmen, erzählt Janzen. Und er sagt: „Weiterführende Konfliktlagen sind in dem Gespräch nicht erörtert worden.“

Seit Dienstag ist Janzen nun am Ruhr-Gymnasium, „und das Kollegium unterstützt mich sehr stark“. Die Eltern der Schüler seien über die neue Situation per Elternbrief informiert worden, der sich im Internet auch auf der Homepage des Gymnasiums findet. Die Klassensprecher wurden zentral informiert.

Doch ob an der Schule nun mehr Ruhe einkehrt, wird sich zeigen. Christoph Söbbeler von der Bezirksregierung: „Es gibt am Ruhr-Gymnasium vier weitere Versetzungswünsche, über die noch nicht entschieden wurde.“

Michael Vaupel

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Kommentare
11.02.2012
19:29
Lieber GulliversReisen
von p.s.a | #9

das Streben nach Publicity ist ein Fehler im Verständnis von Unterricht und Lehre. Auch noch so tolle PR-Trophäen geben keine Info darüber ob die Schule das richtige Profil für das eigene Kind hat. Es hat sich in den letzten Jahren bundesweit da leider ein blinder Aktionismus entwickelt, der sogar Unterrichtsausfälle in Kauf nimmt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil viele Politiker sich in das Schulwesen einmischen und für die berufsbedingt der äußere Schein am wichtigsten ist.

10.02.2012
18:44
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von GulliversReisen | #8

Lieber p.s.a
ich bin auch deiner Meinung, dass das Ruhrgymnasium viele Qualitäten aufzuweisen hat und braucht sich hinter anderen Schulen in Witten nicht verstecken. Wenn ich nur an eure wirklich gelungene Aktion ActionKids denke, die die Schule in ganz Deutschland bekannt gemacht hat, dann ist das schon bemerkenswert. Immerhin sind die Schirmherren dieser Aktion Frau Christine Rau und Norbert Blüm, also hochkarätige anerkannte Menschen in Deutschland und weit darüber hinaus. Wie ich aus der Zeitung entnehmen konnte hat eure ehemalige Musiklehrerin Christiane Hartmann und einige Eltern so wie eure SV diese Aktion an eure Schule geholt und als Projekt angeleitet. Auch ihnen gebührt dafür Dank und Anerkennung. Solange solche Aktionen stattfinden ist nicht Hopfen und Malz verloren. Schade das solche Lehrer eure Schule verlassen haben. ich finde es auch Schade, dass über die vier Lehrer die eure Schule verlassen haben so viel Schlechtes erzählt wird. Aber jeder Schüler oder Schülerin kann selbst entscheiden, was er mit diesen Lehrern gelernt und erfahren hat. Ein gutes Herz ist immer zu erkennen, auch wenn andere ein dunkles Tuch davor halten wollen.

10.02.2012
10:44
Das Ruhr ist
von p.s.a | #7

meiner Ansicht nach immer noch die beste Schule der Stadt für robuste, selbstbewusste und clevere Kids. Das Mobbing der Schüler untereinander ist, soweit man das als gelegentlicher Kunde des RGW und anderer Schulen sowie als zeitweiser Begleiter auch einiger gescheiterter RGW-Schüler beurteilen kann, geringer als anderswo. Das liegt nicht zuletzt an der Bandbreite der Persönlichkeiten in der Lehrerschaft die durch ihre Individualität die Schüler bewusst aber nicht selten auch völlig ohne Absicht oder sogar Ahnung zusammenschweißen.

Als Eltern muss man klar haben, dass insbesondere dann, wenn der Lebensweg der Kinder aus welchen Gründen auch immer nicht so gradlinig verläuft wie erwartet, Schüler trotz guter Begabungen an spezifischen Merkmalen einzelner sehr insistierender und intoleranter Lehrer nachhaltig scheitern können, genauso wie andere gerade dadurch zu Höchstleistungen angespornt werden. Es ist dann gute Beobachtung und Flexibilität gefragt.

Als Schüler sieht man Streit und meint beide hätten Schuld. Als Entscheider kann man diese Ansicht nicht teilen, weil selbstverständlich das Leitungspersonal dafür verantwortlich ist, dass solche Dinge eben nicht eskalieren.

Das geht auch dadurch, dass die Leitung sich ein Team zusammenstellt, dass zum eigenen Stil - der hoffentlich von Wittener Eltern auch nachgefragt wird - passt. Dann ist es prinzipiell erst auch mal kein Problem, wenn Mitarbeiter in der "Produktion" in grösserer Anzahl wechseln. Was natürlich nicht geht, ist das die Führung nicht in der Lage ist die auftretenden Lücken passgenau zu schließen.

Wenn ein Lehrer hier vermutet das ein gescheiterter Schüler in der Redaktion oder dessen Dunstkreis späte Rache übt, hat er wohl zu wenig bedacht, dass der Zeitpunkt der Berichterstattung zeitnah zum Bekanntwerden der Versetzungen erfolgte. Den Zeitpunkt hat wiederum der RP ausgewählt und nicht die Lokalredaktion der Zeitung. Die Redaktion mag es geahnt haben, aber eine verantwortliche Presse berichtet nur in Ausnahmefällen von Gerüchten.

09.02.2012
21:22
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von Becca | #6

Sehr geehrte Leser!
Ich als Schülerin des RGWs mag unsere gemeinsame Schule sehr gerne und fühle mich dort wohl. Außerdem gibt es von meiner Sicht aus kein Ausspiel „Schüler gegen Schüler“. Ich finde es richtig, wenn uns gesagt wird wenn- und welche Probleme in der Lehrerschaft vorhanden sind ( und wir sind keinesfalls zu klein oder zu doof das zu verstehen ).Wir engagieren uns schließlich auch jeden Tag für unsere Schule.
Rebecca Sophie Steckelbach ( Klasse 5b )

09.02.2012
20:57
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von Tristanst | #5

Sehr geehrte Redaktion, liebe Leser,
ich gehe jetzt seit zweieinhalb Jahren auf das Ruhr-Gymnasium und bin dort bis jetzt immer sehr gut klar gekommen. Mit den Schülern, den Lehrern und mit der Schulleitung. Auf unserer Schule lernt man sehr gut. Ich stimme Herrn Sunderkamp zu, dass nicht alle sagen sollen, dass allein Frau Schikorr daran Schuld ist, das RGW jetzt schlecht da steht. Ich finde, daran sind alle Beteiligten gleichermaßen Schuld (soweit man das von außen sagen kann). Sowohl die gegangenen Lehrer, als auch Frau Schikorr. Es ist wirklich sehr ungünstig, dass der ganze Konflikt genau vor den Anmelde-Terminen für neue Schüler ist. Es wird allerdings nicht, wie sie geschrieben haben, Schüler gegen Schüler ausgespielt wird. Außerdem halte ich es für wichtig, dass den Schülern erzählt wird, was überhaupt los ist. Aber von jetzt an sollten alle nach vorne blicken und versuchen die Situation zu bessern.
Hochachtungsvoll
Tristan Steckelbach (Klasse 7a des Ruhr-Gymnasiums)

1 Antwort
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von o0NoName0o | #5-1

Lieber Tristan,
du findest also, dass das Problem nicht nur bei der Schuldirektorin liegt, sondern auch bei den Lehrern die gegangen sind. Wenn die Lehrer jetzt weg sind, sollte der Konflikt also aus der Welt sein. Was er definitiv nicht ist! Denn unter die "Beteiligten"
kommen auch noch Schüler, richtig es gibt auch Schüler die mit Fr.Schikorr ein Problem haben. Und die haben den Konflikt durch eine Demo, die leider nicht statt finden konnte, an die Öffentlichkeit gebracht. Die Demo ist dadurch entstanden, dass 4 gute und engagierte Lehrer gegangen sind, was die Schüler gar nicht gut fanden. Und das lässt sich auf Fr.Schikorr zurückführen, die leider nicht der Meinung ist das andere Leute überhaupt eine Meinung haben! Ich finde es auch sehr schade ,dass dadurch unsere Schule schlecht dasteht, aber durch die Schulleitung ist sie nun einmal nicht mehr das, was sie früher einmal war. Außerdem will ich den zukünftigen Schülern dieses Problem sowieso nicht zumuten. Ich hoffe Fr.Schikorr verlässt das RGW und Schüler sowie engagierte Lehrer, leiden nicht mehr unter einer Diktatur.
NoName (Klasse 8 des Ruhr-Gymnasiums)

08.02.2012
21:07
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von SUnderkamp | #4

Sehr geehrter Herr Pass,
über die von Ihnen angesprochenen Dinge kann man gerne diskutieren, sie ausloten und abwägen und vor allem versachlichen! Aber wenn Sie diesen Artikel lesen mit seinen desavouierende und populistische Allgemeinplätze aus einem ominösen "Umfeld": ganz ehrlich ...ärgert Sie das nicht? Genau so, wie Sie hier in einen kurzen Dialog mit mir jetzt getreten sind, und ja offensichtlich wissen, dass ich Lateinlehrer am RGW bin, so möchte ich, dass mit dem RGW als Ganzes umgegangen wird und auch mit seiner Schulleiterin, denn Fairness scheint mir an dieser Stelle sehr geboten zu sein und auf jeden Fall kein anonymer Populismus!

Liebe Grüße vom RGW!

08.02.2012
20:56
Verdächtig
von WittenerStudi | #3

Es ist schon sehr verdächtig, dass ausgerechnet jetzt ein Übergangs-Schulleiter eingesetzt wird. Das RGW stand bis vor einem Jahr noch ohne Vertretungsschulleiter da und musste bisher nie aus Arnsberg geleitet werden, wenn die Schulleiterin erkrankt war. Nun scheinen beide plötzlich einen längeren Zeitraum auszufallen. Was ein Zufall -gerade jetzt.
Aber andererseits sollte einem auch klar sein, dass diese Zeitung es immer schafft kurz vor Schulanmeldungen, die tollsten Berichte von ein und der selben Schule auszupacken. Es lässt sich ein System erahnen, dass (fast) jedes Jahr aufs neue den Wittenern zu sagen versucht: "Ich war so schlecht auf dieser Schule und möchte mich nun so daran rächen"
-Allerdings ist die Schule auch ein gefundenes Fressen für solche Berichte.
Klare Verhältnisse sehen anders aus.

Dem ältesten Wittener Gymnasium wünsche ich Ruhe und Kontinuität. /Es ist aber sehr spannend das Ganze mit Hilfe dieser Zeitung so mit zu verfolgen. -Leider auf kosten einer guten Schule

08.02.2012
20:41
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von Peter.Pass | #2

Lieber SUnderkamp!

Bleiben wir doch am besten mal bei TATSACHEN und diffamieren nicht gleich blindlings drauflos Menschen und Meinungen, die -da Menschen und Meinungen- halt STETS subjektiv sind. Ich könnte jetzt sicherlich auch noch aus meinem Fundus ein altlateinisches Zitat dafür finden: allein, ich laß es, da ich mich allgemeinverständlich ausdrücken und nicht mal den Anschein des "Abgehobenseins" erwecken möchte.

Doch zur Sache. Was fällt am Ruhrgymnasium dem, der diese Schule über viele Jahre begleitet, denn wirklich NEUES auf? Nicht wirklich viel, sag ich da bloß.
Ein zerstrittenes Lehrerkollegium gab es schon seit den Achtzigern, wo man ja gar ZWEI Lehrerzimmer einrichtete - was nicht dem Rauchverbot geschuldet war .....
Die aktuelle Lage macht die Krux dieser Schule allerdings erstmals einem breiteren Kreis öffentlich. Das Ruhrgymnasium WAR mal die beste weiterführende Schule Wittens, ohne jede Frage. Doch das ist lange her! Was heutzutage dort läuft, ist Schulbetrieb wie an sämtlichen anderen Schulen auch: allerdings versucht man noch, vom alten Ruf weiterzuleben, wenngleich er in der Jetzt-Zeit keinerlei Berechtigung mehr hat. Ich weiß, wovon ich spreche. Meinereiner war selbst Schüler dort, unsere beiden Söhne ebenfalls. Lehrer, die ich selbst noch aus meiner Schulzeit kannte und die dann auch unsere beiden Söhne unterrichteten, waren völlig frustriert und gaben dies auch vollends unverhohlen kund. Dies alles war vor ca. 4 Jahren.......
Wenn derartiges nun nach außen dringt, sollte sich kein Mensch darüber wundern. Es ist ein seit langer Zeit HAUSGEMACHTES Problem - nicht erst seit Frau Schikorr!

Was mich allerdings sehr stark wundert und auch ärgert, ist die Tatsache, grad DANN (offiziell) krank zu sein, wenn man doch eigentlich am dringendsten gebraucht wird, um wieder Ruhe in den Alltag hineinzubekommen. Die Chefin und ihr Stellvertreter in trauter Eintracht krank - ein in der Privatwirtschaft kaum vorstellbarer Vorgang !!!!
Oder vielleicht doch nur ein bei unseren jetzigen Politikern abgekupferter Versuch, aus der Schußlinie zu geraten? Ich maße mir da kein Urteil an - der Verdacht jedoch läßt sich nicht leugnen .....
Und, lieber SUnderkamp: wenn schon 4 (in Worten: VIER) Lehrer ihre Versetzung bekommen haben und weitere 4 (in Worten: VIER) letztlich nur noch auf die Bestätigung warten, dann macht das ACHT Lehrer, die irgendwie dort nicht klargekommen sind mit der Leitung. Schüler wie Eltern halten und hielten ja große Stücke auf genau dieses Personal, oder?

Ach ja, und noch etwas, ich "Vollpfosten", der eine "Contra-RG"-Meinung vertritt habe einen Namen. Weil.... wer etwas zu sagen hat, braucht sich nicht verstecken. Da zumindest sind wir derselben Meinung.

1 Antwort
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von SUnderkamp | #2-1

Sehr geehrter Herr Pass,
eigentlich hatte ich eine Antwort auf ihre Zeilen geschrieben, aber die ist weg! Kurzgefasst: unter Vollpfosten verstehe ich nicht Leute, die sich, wie Sie, sachlich mit der Situation und auch namentlich auseinandersetzen: nicht jeder, der gegen das RGW ist, ist ein Vollpfosten, sondern nur der, der populistische Allgemeinplätze aus der Anonymität heraus formuliert! Denn solche Aussagen nützen weder einem sachlichen Umgang, noch dem RGW!

Liebe Grüße von Ihrer alten Schule!

08.02.2012
19:39
Keine Ruhe am Ruhr-Gymnasium
von SUnderkamp | #1

Wer ist eigentlich das "Umfeld eines/einer der Versetzten"? Einmal unterstellt, dass es sich um echte Personen handelt und nicht um die Computerstimme der Zeitansage am Telefon, so stellt sich doch dem geneigten, wie auch dem ungeneigten Leser die Frage nach dem "Cui bono?"
Wem nützt es, dass der Eindruck enstehen soll, die Schulleiterin sei für die ganze Misere verantwortlich? Wem nützt es, derart persönlich diffamierende Äußerungen in die Welt zu setzen? Wem nützt dieser Versuch einer charakterlichen Desavouierung, die gänzlich unbegründet und anonym in den Raum gestellt wird? ... dem Ruhr-Gymnasium nützt es auf jeden Fall nicht!

Bei dem "Umfeld einer des/der Versetzten" handelt es sich aber ohne Zweifel um richtig gute "Freunde" des Ruhr-Gymnasiums, die einen über alle Zweifel erhabenen, offenen ... ja schon dringend objektiven Blick auf das gesamte Geschehen besitzen!

Schade ist nur, dass diese Vollpfosten keinen Namen haben ... denn dann könnte man sie sich mal anschauen und fragen, was sie mit ihren klugen Äußerungen bewirken wollen! ... aber wie schon oben geschrieben: vielleicht handelt es sich ja nur um die Computerstimme der Zeitansage!

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