Junge Union aus Witten warnt vor Linksextremen

Nicht zu übersehen war die SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) bei der Demo am Freitag, 29. Januar.
Nicht zu übersehen war die SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) bei der Demo am Freitag, 29. Januar.
Foto: Funke Foto Services
Nach dem Brand in einem Wittener Flüchtlingsheim versuchen Linksextreme nach Ansicht der Jungen Union, aus Protesten gegen Rechts Kapital zu schlagen.

Witten.. Die Junge Union (JU) warnt davor, dass linksextreme Gruppierungen wie SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) und MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) die Debatte nach dem Brandanschlag auf eine Wittener Flüchtlingsunterkunft instrumentalieren und für Eigenwerbung missbrauchen.

Damit spielt JU-Chef Max Lietz auf deren Teilnahme und Aufruf in Zusammenhang mit der großen Demo gegen Gewalt und Rassismus an. Lietz: „Dies ist unerträglich.“ Die Linksextremen seien nicht besser als die AfD, „welche in eben diesem Aufruf so zerrissen wird“.

„SDAJ durfte an Schule für Demo werben“

Es sei ebenso Besorgnis erregend und nicht hinnehmbar, dass die SDAJ an einer Wittener Schule für die Demo habe werben dürfen. „Dies ist ja fast so, als würde man die NPD oder Pro NRW auf die Schüler loslassen.“, so Lietz. Aktuell seien auch viele linke Schmierereien an und um Wittener Schulen zu beobachten. „Dies ist sehr bedenkenswert und sollte stärker verfolgt werden!“ Auch rechtsradikale Schmierereien seien ein Problem, allerdings momentan nicht so häufig an den Schulen wahrzunehmen.

Flüchtlinge Ausdrücklich verurteilt Lietz den „feigen“ Brandanschlag am Annener Berg und begrüßt „die große Anteilnahme und das Engagement der Wittener Bevölkerung in Bezug auf das Schicksal der Asylsuchenden“.