Jugendzentrum „Freeze“ in Witten-Heven öffnet nach Brand

Ab Mittwoch wieder offen: Im Hevener Jugendzentrum „Freeze“, hier mit Leiter Martin Schrage, können nach dem Brand aber nur die oberen Räume genutzt werden.
Ab Mittwoch wieder offen: Im Hevener Jugendzentrum „Freeze“, hier mit Leiter Martin Schrage, können nach dem Brand aber nur die oberen Räume genutzt werden.
Foto: Fischer / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Kürzere Öffnungszeiten am Abend, weniger Programm, aber Hauptsache offen: Nach dem Brand vor Silvester öffnet das Jugendzentrum „Freeze“ wieder.

Witten..  Nach dem Brand kurz vor Silvester musste das Hevener Jugendzentrum „Freeze“ für unbestimmte Zeit schließen. Obwohl der Schaden noch nicht behoben ist, soll der beliebte Treffpunkt am Mittwoch (28.1.) wieder öffnen.

„Wir machen weiter, wenn auch mit abgespecktem Programm“, erklärte der Leiter des Jugendzentrums, Martin Schrage, am Freitag (23.1.). Im ersten Stock sind das Foyer und der große Sportraum weiterhin nutzbar. Nach einer Ortsbegehung haben das städtische Gebäudemanagement und die Feuerwehr jetzt grünes Licht für diese Räume gegeben.

Viel Arbeit wartet dagegen noch im großen Saal im Erdgeschoss, der noch als schadstoffbelastet gilt, nachdem dort Rauch hineingezogen war. In der Nacht auf den 30. Dezember war ein Knaller in der Mülltonne vorm Haus gelandet. So kam es zu einem Brand, der die Tür und Fassade des Gebäudes beschädigte.

Geplant sind mittwochs bis sonntags zunächst einmal Öffnungszeiten von 15 bis 20 Uhr. „Wir fangen früher an, verzichten dafür aber auf Veranstaltungen im Abendbereich“, erklärt Schrage.

Sonst, am Wochenende, können die Jugendlichen bis 23 Uhr kommen und manchmal auch Party machen. Jetzt soll alles erst einmal eine Nummer kleiner ausfallen. Dem Jugendzentrumsleiter schwebt eine Art „Teestube“ vor. Für die Jugendlichen sei es wichtig, dass sie überhaupt erst einmal wiederkommen könnten. Schrage: „Sie freuen sich, dass wir unser Stammangebot machen.“ Denn für viele sei das Freeze in fünf Jahren zu einem wichtigen sozialen Treffpunkt geworden. Das Erdgeschoss bliebe wohl noch mehrere Wochen geschlossen.