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Neues Kinderprogramm der Werkstadt

Jetzt redet Jule

13.08.2008 | 15:42 Uhr

Eine Handpuppe spielt eine wichtige Rolle im neuen Kinderprogramm der Werkstadt.

„Jule ist total frech und redet ziemlich viel”, sagt Nadine Leenen. Die Sozialpädagogin ist verantwortlich für die neuen Kinderkurse in der Werkstadt. Zusammen mit der knuffigen Handpuppe Jule wird sie das Programm, das im September startet, bereichern.

Dabei entführt Jule die zwei- bis vierjährigen Kinder in ihr „Geschichtenland”. „Sie ist sehr neugierig und geht sofort auf Kinder zu”, erzählt Leenen mit einem Grinsen über das lebhafte Mädchen mit den knallgelben Zöpfen. Puppe Jule nimmt dabei offiziell eine Vermittlerposition ein. „Die Kinder reagieren auf Jule offener als auf mich als Erwachsene”, weiß die Diplom-Sozialpädagogin. Kleinkinder, die eventuell noch keinen Kindergarten kennen, können so das erste Mal in einer Gruppe reden und aufeinander zugehen.

Die 30-jährige Werkstadt-Mitarbeiterin erweiterte das Kinderprogramm um den so genannten Elementarbereich. Sie bietet verstärkt Kurse für Kinder ab zwei Jahren an. „Zukünftig suche ich auch noch Kooperationspartner wie Kindergärten”, sagt Leenen.

Seit diesem Trimester neu mit im Boot ist auch Romanistin Petra Weu. Unter dem Motto „Salut et bonjour” entführt sie Kinder ab vier Jahren sprachlich nach Frankreich. Dozent Dominic Muscat bringt den Kleinen per Trommeln und Singen die englische Sprache näher.

Echte Werkstadt-Klassiker sind die Gestaltungskurse von Simone Sonnentag. Hier können sich Kindergarten- und Grundschulkinder mit Pinsel, Gips, Ton und Draht auslassen. Für diese Kurse sollte man sich frühzeitig anmelden, sie sind sehr beliebt.

Neben Kopf- und Kreativarbeit kommt auch die Bewegung nicht zu kurz. Die Werkstadt bietet Flamenco, Hip Hop und Breakdance, auch für ältere Kids ab zehn Jahren, an.

Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist das „Schwarzlichttheater”. Carola Christian wird zusammen mit den Teilnehmern ein Stück entwickeln, bei dem Bewegung und Musik im Vordergrund stehen. So brauchen die Nachwuchs-Schauspieler keinen Text auswendig zu lernen und können mit den leuchtenden Farben Lichteffekte gestalten. Übrigens: In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken zahlen „WiWa-Club”-Mitglieder (WiWa heißt Wittener Wasser) in einigen Kursen nur die Hälfte.

Melanie Pohle

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Kommentare
25.08.2008
23:14
Jetzt redet Jule
von Julia Leenen | #1

Da hat sich meine Frau Schwester ja einen tollen Namenspaten ausgesucht! Herzlichen Dank Schwesterherz :)

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