In der Stadt gibt’s sechs Kleingartenvereine

In Witten gibt es sechs Kleingartenvereine. Der älteste ist der Schrebergartenverein Sonnenschein. Dieser wurde am 6. November 1930 im damaligen Restaurant „Zur alten Zeit“ von zwölf Wittenern gegründet. „Er ist mit 156 Gärten und 320 Mitgliedern auch der größte Kleingartenverein in der Stadt“, so Helmut Lattemann, Stadtverbandsfachberater für die Wittener Kleingärtner. Seinen Verein Gemeinwohl gibt es seit 1932. Er ist damit der zweitälteste Kleingartenverein Wittens, hat knapp 100 Mitglieder und 53 Gärten.

Zur Geschichte des Vereins: Als Ende der 20er Jahre die Wohnsiedlung an der heutigen Otto-Laue-Straße geplant wurde, verloren viele Kleingärtner hier ihr Gartengelände. Auf deren Bemühen hin verpachtete der Landwirt Stinshoff ihnen Ackerland an der Goethestraße zur Bestellung als Gartenland. Der Bauer regte an, sich zu einem Verein zusammenzuschließen, um die Pacht nicht mit jedem einzeln abrechnen zu müssen. Lattemann: „Der Anstoß zur Vereinsgründung.“

Der Kleingartenverein Annen-Süd wurde 1946 gegründet. Er teilt sich eine Gartenanlage mit dem Verein Gemeinwohl und bietet 56 Gärten. Der zweitgrößte Kleingärtnerverein wurde 1973 in Heven gegründet: Ruhrblick. Er verfügt über 88 Gärten. In Rüdinghausen gibt es den Kleingartenverein Mellmausland und in Stockum seit 1984 die Kleingartenanlage am Heuweg mit 68 Gärten.