Im Wittener Backhaus dringt Rauch aus dem Großofen

Drei Stunden war die Feuerwehr vor Ort, um nach einer Rauchentwicklung im Großofen die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Ein Mitarbeiter musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ambulant im Krankenhaus versorgt werden. Die Ursache ist noch unbekannt.

Witten..  Feueralarm im Backhaus an der Dortmunder Straße: Gegen 2 Uhr musste die Feuerwehr am Samstagmorgen zur Bäckerei ausrücken. Dort war ein ölbetriebener Großofen in Brand geraten. Die Berufsfeuerwehr war mit zwölf Mann vor Ort. Verstärkung kam mit zehn Mann von den Löschzügen Altstadt und Annen. Außerdem war der Rettungsdienst alarmiert.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten Mitarbeiter bereits Teile der Verkleidung des drei mal drei Meter großen Ofens entfernt und mit einem Handfeuerlöscher den Brand klein gehalten. Ein Mitarbeiter musste mit Verdacht auf Rauchgasentwicklung in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gäste und weitere Mitarbeiter kamen nicht zu Schaden. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Ein Mitarbeiter wurde leicht verletzt

Für die Feuerwehr war es trotzdem ein langwieriger, arbeitsreicher Einsatz. Über drei Stunden benötigte die Wehr, um die Verkleidung zu entfernen und das kiloschwere Dämmmaterial herauszuziehen. Es wurde ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Im Gebäude selbst waren Löscharbeiten nur mit kleinem Gerät nötig, so dass sonst nichts in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Rauchshürze verhindern Eindringen in den Verkaufsraum

Der unter der Gebäudedecke angesammelte Brandrauch konnte nicht in den Verkaufsraum dringen, da eine sogenannte Rauchschürze dies verhinderte und zusätzlich eine „Rauch- und Wärmeabzugsanlage“ in Betrieb genommen wurde.