Hobby: Festival-Organisation
14.06.2007 | 06:06 Uhr 2007-06-14T06:06:03+0200Die Studenten Jörg Rodewig, Bastian Schwabe und Henning Nieslony veranstalten zum dritten Mal "Das Fest".Ab 17 Uhr stehen "Monty Burns", "Tora Bora Allstars" und "Alpha Boy School" auf der Bühne
Mittlerweile sind sie echte Profis. Schon zum dritten Mal haben sie "Das Fest" auf die Beine gestellt, das kleinste Festival im Ruhrgebiet, wie sie sagen. Heute geht's um 17 Uhr im Haus Witten los. Und die einzige Sorge, die Bastian Schwabe, Jörg Rodewig und Henning Nieslony umtreibt, ist das Wetter.
Jörg Rodewig ist erstaunlich cool. Nur noch wenige Stunden, bis "Monty Burns", "Alpha Boy School" und "Tora Bora Allstars" die Bühne entern. Doch der 27-Jährige plaudert locker über die Planungen und die Vorgeschichte ihres Festivals. Und das, obwohl auch dieses Mal wieder jede Menge Arbeit drinsteckt. Arbeit neben der Arbeit. Denn Festivalplanung ist nicht der Hauptjob der Mittzwanziger.
Die drei sind Studenten, kennen sich aber aus der Redaktion des Jugendmagazins Infakt. "In der Schule habe ich bei der Schülerzeitung mitgemacht. Nach dem Abi wollte ich gerne weiter etwas in dieser Richtung machen", erzählt Jörg Rodewig. "Aber etwas, wo auch Leute aus anderen Schulen mitmachen können." Also gründete er das Jugendmagazin Infakt. Gefördert wurde es von der EU. "Wir wollten eine hohe Qualität und wenig Werbung." Irgendwann lief dieser Zuschuss aus und das Magazin ging ins Internet, wo es immer noch sehr lebendig ist.
Und vor drei Jahren entschieden sich Jörg Rodewig, Bastian Schwabe (23) und Henning Nieslony (22), etwas für die heimische Abendgestaltung zu tun: Sie gründeten das Festival "Das Fest". Ahnungslos, wie sie selber sagten, aber voller Elan stürzten sie sich in die Organisation und fanden glücklicherweise schnell eine breite Schulter - das Wittener Kulturforum. "Die kennen sich mit Konzerten aus, haben kompetente Partner und die tolle Location. Das Kulturforum ist für uns sehr wichtig."
Was blieb, waren Anträge, Schriftkram. Und dann kam die Premiere. Mittlerweile können sie auf zwei ausverkaufte Festivals zurückblicken, haben Werbepartner und zahlen ihren Bands Gage. Jetzt hoffen sie wieder auf ein volles Haus. Und auf gutes Wetter.
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