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Volksfest

Hand in Hand für den Standort Annen

13.03.2016 | 18:54 Uhr
Hand in Hand für den Standort Annen
Am Sonntag, den 13.03.2016 fand auf der Annener Straße in Witten das Frühlingsvolksfest statt. Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto ServicesFoto: Olaf Ziegler

Witten.  Annenstraßenfest und Kirmes fanden am Sonntag gemeinsam statt. Die Premiere für Witten zeigt: Ein Gewinn für beide Seiten.

Eigentlich hat das Annener Volksfest im Frühling eine lange Tradition. Doch in diesem Jahr ist vieles anders, als es der Stadtteil aus der Vergangenheit kennt: Drei Aktionen wurden zeitlich und räumlich verbunden – mit dem Effekt: auf der Annenstraße war gestern richtig viel los. Am Freitagabend und Samstag gelang es allerdings nur mäßig, den Stadtteil zu beleben.

Der Reihe nach: Die Kirmes (das Volksfest) wurde mit ihren Fahrgeschäften und Losbuden vom Wickmanngelände in die Annenstraße verlegt. Dort fand in den letzten fünf Jahren parallel das Annenstraßenfest statt, entstanden aus dem Projekt „Soziale Stadt Annen“, welches die Attraktivität des Stadteilzentrums stärken und fördern sollte. Also: Stehen neben den Karussells die Stände der Annener Einzelhändlern, sowie von Vereinen, Schulen und andere Initiativen. In diesem Jahr sind zum Beispiel die Wittener Ruhrtal Engel dabei oder die Türkische Gemeinde Annen. Die Vereine bieten vor allem Selbstgebackenes an und Aktionen zum Mitmachen, wie einen Slalomkurs für Skateboarder oder die bei den Kindern immer beliebte Rollenrutsche.

Am Samstag war die Kirmes auf der Annenstraße nur wenig besucht. Foto: Olaf Ziegler

Fast unbemerkt blieb die dritte Aktion, der verkaufsoffene Sonntag: Nur wenige Geschäfte machten mit, meist herrschte „tote Hose“.

Trotzdem: Am sonnig-kalten Sonntag lockte diese bunte Mischung die Menschen aus den Häusern, so dass nach einem eher schwächeren Start der Kirmes am Freitag und Samstag, eine positive Bilanz gezogen werden konnte. „Sieht schon ganz anständig aus“, fand Hainer Aufermann mit Blick auf die voller werdende Straße. Der Schausteller ist froh über den Standortwechsel der Kirmes. „Auf dem alten Platz ist man schlecht voran gekommen, vor allem mit Kinderwagen oder Rollator“, erzählt er. Auf der Annenstraße könne man dagegen wunderbar auf und ab laufen.

Resonanz der Anwohner abwarten

Auch Thomas Schmidt vom Stadtmarketing beurteilt den Standortwechsel als „richtige Entscheidung“. Zwar fände in diesem Jahr die Kirmes noch um einen Tag verkürzt statt, am Montag gehe auf der Annenstraße alles wieder seinen geregelten Gang. Aber das sei für den Testlauf in diesem Jahr ideal: „Wir müssen die Resonanz bei den Anwohnern auch erstmal abwarten. Wenn das gut läuft, können wir im nächsten Jahr den Familienmontag wieder mit dazu nehmen.“ Störend könnten die Anwohner den Lärm und die Straßensperrung bewerten.

Insgesamt wird die Zusammenlegung der beiden Feste aber schon jetzt gut bewertet, sowohl von den Schaustellern als auch von den rund 40 Organisationen, die sich im Rahmen des Annenstraßenfestes präsentieren. Gerade die Annener Schulen seien sehr engagiert und würden mit Auftritten das Angebot bereichern, so Schmidt. Die Bühne an der Ecke zur Holzkampstraße bot den Kurzen die Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten. So wie der Kinderchor der Erlenschule, dem nicht nur Eltern und Mitschüler begeistert Beifall klatschen.

Malin Schneider-Pluppins

Kommentare
14.03.2016
05:52
Hand in Hand für den Standort Annen
von CarstenRensinghoff | #1

Der vermeintlich verkaufsoffene Sonntag führte uns auch nach Annen!

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2016-03-13 18:54
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