Habermann: Kunststoff-Sparte an Investor verkauft

Habermann – im März wurde für das Unternehmen, das an der Wittener Goethestraße Pumpen und Saugbagger und im Wullener Feld Kunststoffteile produziert, ein Insolvenzantrag beim Bochumer Insolvenzgericht gestellt.Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services
Habermann – im März wurde für das Unternehmen, das an der Wittener Goethestraße Pumpen und Saugbagger und im Wullener Feld Kunststoffteile produziert, ein Insolvenzantrag beim Bochumer Insolvenzgericht gestellt.Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services
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Rund 60 Habermann-Mitarbeiter können aufatmen: Die Kunststoffteile-Fertigung ist verkauft. Am Montag (29. Juni) erfährt die Belegschaft mehr.

Witten..  Gute Nachrichten im Insolvenzverfahren der Wittener Traditionsfirma Habermann: Der Bochumer Insolvenzverwalter Dr. Markus Wischemeyer hat bestätigt, dass für den Unternehmensbereich, der im Wullener Feld Kunststoffteile fertig, ein Investor gefunden wurde. Dieser werde die rund 60 Mitarbeiter übernehmen.

„Der Kaufvertrag ist unterschrieben. Zum 1. Juli soll die Firma ihren Betrieb aufnehmen.“ Auch die Saugbagger-Produktion mit fünf Mitarbeitern habe verkauft werden können. Wischemeyer: „Auch diese Leute werden übernommen.“ Für die Pumpen-Produktion an der Goethestraße laufen derzeit Gespräche mit einem „ernsthafen Interessenten“.

Namen von Unternehmen wollte Wischemeyer nicht nennen. Am kommenden Montag soll die Habermann-Belegschaft bei einer Infoveranstaltung am frühen Nachmittag nähere Einzelheiten erfahren. Anfang März war für das Traditionsunternehmen ein Insolvenzantrag beim Bochumer Insolvenzgericht gestellt worden. Laut Wischemeyer sind rund 180 Mitarbeiter betroffen.