Grundstein für neues Wittener Gerätehaus in „Hölzern“ gelegt

Großer Bahnhof zur Grundsteinlegung: Bürgermeisterin Sonja Leidemann (v.re.), guckte aufmerksam zu, wie die Jugendfeuerwehrkräfte Malte (mit Mütze) und Felix zur Maurerkelle griffen..
Großer Bahnhof zur Grundsteinlegung: Bürgermeisterin Sonja Leidemann (v.re.), guckte aufmerksam zu, wie die Jugendfeuerwehrkräfte Malte (mit Mütze) und Felix zur Maurerkelle griffen..
Foto: Barbara Zabka
Was wir bereits wissen
Viele Jahre des Wartens haben sich doch noch gelohnt. Die Löschgruppen Bommer-, Durch- und Vormholz bekommen nun endlich ein neues Gerätehaus.

Witten..  Der Grundstein für das neue Gerätehaus in den „Hölzern“ ist gelegt, die Fertigstellung für Ende Oktober geplant.

Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Bommerholz, Durchholz und Vormholz bekommen nach vielen Jahren des Wartens ein neues, gemeinsames Gerätehaus an der Kämpenstraße 147. Das Grundstück befindet sich neben dem ehemaligen Durchholzer Sportplatz. Die Idee dazu ist beinahe 20 Jahre alt. Doch jetzt ist es endlich soweit. Am Dienstagnachmittag (3.2.) erfolgte die symbolische Grundsteinlegung.

Suche nach Grundstück begann vor 17 Jahren

Die Suche nach einem geeigneten Grundstück begann im Jahr 1998. 2013 gab der Rat schließlich grünes Licht für den lang ersehnten Neubau. Bürgermeisterin Sonja Leidemann schilderte gestern in Stichpunkten den Werdegang der Pläne.

Pfarrerin Ute Wendel sprach ein biblisches Grußwort. Sie zitierte ein Bibelwort des Propheten Jeremia: „Baut Häuser und wohnt darin.“ Jeder wolle sicher leben. Die Geistliche aus Herbede betonte, dass die Aufgabe, Menschen zu schützen und zu retten, auch eine Form sei, Gott zu lieben. Dem „Rettungsdienst Gottes“ wünschte Ute Wendel symbolisch Gottes Segen – für das Haus, die Arbeit der Wehrleute und alle Menschen.

Jugendfeuerwehr griff zur Maurerkelle

Dann folgten die Gäste den künftigen Hausherren Andre Meyer-auf-der-Heide vom Löschzug Bommerholz, Martin Kramer aus Durchholz und Hans-Georg Holzlöhner aus Vormholz auf die Baustelle, um gemeinsam den Grundstein zu legen. Unter den kritischen Augen von Bürgermeisterin und Feuerwehrchef Hans-Joachim Donner griffen Malte und Felix von der Jugendfeuerwehr zur Maurerkelle.

Bauherrin der neuen Wache ist die Stadt Witten. Bauleiter ist Architekt Jörg Vetter. Rund 900 Quadratmeter Fläche stehen künftig zur Verfügung. 4000 Kubikmeter Raum werden umbaut. In der Stahlkonstruktion der Fahrzeughalle finden fünf Feuerwehrautos Platz. In dem zweistöckigen Anbau werden Umkeideräume, Sanitäranlagen, Sozialräume, Büros und ein großer Schulungsraum untergebracht. Zwei renommierte heimische Firmen sind an der Baumaßnahme beteiligt.

Die Investitionssumme liegt bei zwei Millionen Euro. Wegen der Kosten war das Projekt immer wieder geschoben worden.