Grünes Licht für WIT-Kennzeichen
07.04.2011 | 16:42 Uhr 2011-04-07T16:42:00+0200
Witten.Die Chancen für Wittener Auto- und Motorradfahrer, das alte WIT-Kennzeichen zu bekommen, sind seit gestern sprunghaft gestiegen: Die Verkehrsministerkonferenz in Potsdam hat mehrheitlich den Bund gebeten, die alten Kennzeichen wieder zuzulassen.
Und der Bund hat bereits signalisiert, dass er dem nicht im Wege stehen will.
Insgesamt 99 WIT-Kennzeichen sind derzeit noch im Umlauf, viele davon auf Anhängern, 27 aber noch auf Personenwagen. Wer bis zum 31. Dezember 1974 sein Gefährt zugelassen hatte, der durfte auch weiter mit dem alten Schild fahren. Das könnten bald sehr viel mehr werden, denn gestern haben die Verkehrsminister der Länder einen Erfolg versprechenden Vorstoß gestartet. „Die Möglichkeit, dass Kennzeichen wie WIT, CAS oder WAT wieder eingeführt werden können, ist groß“, sagt Mirjam Grotjahn vom NRW-Verkehrsministerium. „Eine zentrale Hürde ist genommen.“
Auch in Berlin geht man sehr entspannt mit dem heimatverbundenen Ansinnen um. Ingo Strater, Sprecher im Bundesverkehrsministerium: „Das ist eine Ländersache, aber als Bund stehen wir dem offen gegenüber. Die Fahrzeugzulassungs-Verordnung könnte geändert werden.“ Die sagt aus, dass Verwaltungseinheiten, hier also der EN-Kreis, auf den Nummernschildern abgebildet werden. Was bisher schon erfolgreich unterlaufen wurde vom hessischen Hanau (HU) oder vom badischen Städtchen Büsingen (BÜS).
Zukünftig soll es nach dem Ländervorstoß möglich sein, dass eine Zulassungsstelle mehrere Regionalkennzeichen zuteilen kann. Wer EN möchte, kann das auch in Witten haben, wer WIT bevorzugt, bekommt ohne Aufpreis die lokale Abkürzung aufs Nummernschild. Wer bereits EN draufstehen hat und das gerne los wäre, muss allerdings eine Verwaltungsgebühr zahlen. „Einschließlich neuer Schilder kommt das unter 50 Euro“, hat CDU-Ratsherr Simon Nowack ausgerechnet.
„Ich wäre der erste, der sich so ein WIT-Schild für sein Auto besorgen würde“, so Nowack, der in Fraktion und Rat einen manchmal einsamen Kampf für das neue alte Schild gekämpft hat. Bis der Rat am 7. Dezember 2010 auf Antrag der CDU bei immerhin 19 Gegenstimmen und sieben Enthaltungen beschloss, Verwaltung und Bürgermeisterin prüfen zu lassen, „ob es rechtlich möglich ist, das Kfz-Kennzeichen WIT für Witten nach dem sog. Hanauer Modell wieder einzusetzen und mit welchen Kosten für die Umstellung zu rechnen ist“.
Nowack hatte den Antrag gestellt, weil sich in einer von der Stadt unterstützten Umfrage der Uni Heilbronn 86 Prozent der auf dem Marktplatz Befragten für WIT aussprachen. „Das eigene Kennzeichen ist ein ideales Stadtmarketing-Mittel und bringt gleichzeitig die Verbundenheit mit der Heimatstadt zum Ausdruck“, so der CDU-Ratsherr.
10:18
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23:10
Herr Matthias, einen fahrenden Zug zu erkennen ist weder ein Vorwurf noch eine Leistung.
nr7 hallo, sie legen wohl in meine Worte was ihr Auge als Betrachter sieht. Selbstverständlich gibt es Senioren für die Wit ein Stück Lebensqualität bedeutet. Ja aber wieso ist diese Feststellung von der Fähigkeit einer Person zur Marktanalyse - oder wie es HM prosaischer formuliert Wünsche und Bedürfnisse der Bürger - ein Affront und wenn ja gegen wen ? Wobei allerdings die gleiche Person natürlich bezüglich des KM Platzes völlig daneben lag. Da hat er wohl die Bildung der Wittener auf seinem Niveau geglaubt. Sie ist allerdings offensichtlich besser als er vermutete.
Und was die Stadtbücherei angeht, da fixieren sie sich bei mir auf das falsche Hassobjekt. Gehen Sie lieber die an, die eine einfache Rechenaufgabe offensichtlich nicht durchrechnen wollen, weil sie ganz fasziniert vom Begriff Kulturdreieck bzw. 4eck sind. Denken sie daran, wie die fehlende Nutzerorientierung und die Faszination für eine Zeichnung bei der Rathausweisswurst für ein Debakel gesorgt hat.
22:54
# 8
Ach, lassen sie doch mal die Kirche im Dorf.
Wenn sich jemand peinlich und kindisch benimmt, dann ist das der sogenannte Ratsherr Nowack.
In der öffentlichen Wahrnehmung ist er bisher nur mit mit Nichtwissen und zweifelhaften Aktionen vertreten.
In Witten heißt es seit Jahrzehnten, daß man bei Wahlen nur einen Besenstiel aufstellen müsste, an dem ein Zettel mit der Aufschrift SPD hängt.
Solche albernen Aktionen von politischen Fliegengewichten sorgen dafür, daß es auch in Zukunft so bleibt.
21:42
so wie sich das Thema um die Kennzeichen inzwischen entwickelt hat, hätte mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein anderer Ratsherr aus einer anderen Partei das Thema aufgegriffen.
Spätestens dann, wenn in anderen Kreisen und Städten die alten Kennzeichen erfolgreich wieder eingeführt worden wären.
Jetzt aber dem Ratsherrn vorwerfen, er wäre nur auf einen schon fahrenden Zug aufgesprungen ist peinlich und kindisch zugleich.
Umgekehrt könnte man allen anderen Ratsherren vorwerfen, dass sie bei dem Thema nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger eingegangen sind!!!
Was aber für die SPD in Witten ja kein untypisches Verhalten ist
21:02
@5 wenn die Jugendgruppe der JU Wiiten das Thema als erste in den Ring geworfen hätte oK. Abschreiben oder dranhängen kann jeder. siehe K.F.von G ohne Dr.
p.s.a, verärgern Sie es sich doch nicht mit den Senioren, sie werden immer mehr:
Und wenn die Stimmensammler für die Stadtbücherrei pro Unterschrfift 1 Euro gesammelt hätten, säh das Konto jetzt ganz anders aus, oder es gäb weniger Stimmen.
Zurück zum Thema: Ich hätte gerne ein WIT-Kennzeichen .
Bin ja auch fast ein Senior und wohne nördlich der Ruhr.
@ 1 und das mit der Plakette. nun ja son klitzekleines Bißchen gehören wir trotzdem auch dazu Und wer bückt sich schon wenn er WIT sieht um auf der Plakette EN zu lesen.Bei den jetzigen Nummernschilder aus den Neuen Bundesländern ist dies schon angebracht. Weil man sonst nicht den Wohnort des Fahrzeugs erkennen kann
@4 es wird keiner gezwungen sein Kennzeichen
zu ändern.
20:40
# 5
Habe ich irgendwo geschrieben, daß ich toll finde, was die anderen Ratsfraktionen machen? Sie können anscheinend nur in Parteikategorien denken.
Ratsherr Simon Nowack ist mit seinen Vorschlägen im Moment nur einsame Spitze, was Inkompetenz angeht. Man schaue sich nur seine Äußerungen zu Karl Marx an.
Und was die engagierte JU der CDU angeht........steht eigentlich schon der diesjährige Termin für das Abfüllen von Schülern auf dem Rathausplatz fest? :-) Das war doch mal ne tolle Aktion.......
17:00
@ArchieLeach
Gegenfragt: Mit welchen wichtigen Themen beschäftigen sich denn die von Ihnen gewählten Ratsdamen und -herren in deren Fraktion und Partei???
Zinsmoratorium zum x-tenmal oder wem setzte ich das nächste Denkmal???
und haben die auch eine so engagierte Jugend wie die JU der CDU???
Mir ist neu das die Linken oder Grünen in Witten überhaupt eine Jugendgruppe haben. Die SPD hat zwar eine, ist aber nicht wirklich aktiv...
16:17
Sicherlich geht es uns um das heimatliche Ansinnen und das ist auch gut so. Wenn es amtlich ist werde ich mir mein WIT-Kennzeichen natürlich besorgen. Nur versuchen uns die Politiker mit einem Umdenken zu beeindrucken!!!!!! Geht es hierbei nicht um die dadurch eingenommen Gelder!!??!!
09:07
Tun wir unserem jungen Ratsherrn mit dem Blick fürs Wesentliche nicht zuviel Ehre an. Die Verkehrsministerkonferenz beschäftigte sich auf Wunsch der Länder Sachsen, Thüringen und Meckpomm mit diesem Thema. Er hat sich an das Thema dran gehangen, in der Hoffnung, das es genug Senioren gibt denen ein wit Lebensqualität bedeutet.
Schöner wäre es gewesen er hätte die Zeit genutzt um Finanzquellen für die Stadtbücherei aufzutun oder einen Investor für den Kornmarkt zu finden, der den Platz im Sinne der Bürger als Begebungsraum gestaltet.
08:37
Suuuuper, darauf haben die Bürger gewartet. Endlich bewegt sich in Witten mal was.
Wer ein WIT-Kennzeichen braucht, um seine Bindung an seine Stadt zu demonstrieren, der schreckt auch vor I Love Witten-Aufklebern und ähnlichem Gedöns nicht zurück.
Jedenfalls weiß man jetzt genauer, mit welch wichtigen Sachen sich Ratsherren beschäftigen.
Herr Nowack, treten sie jetzt auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes zurück......bevor sie noch Sütterlin und das Stehpult in Schulen zurück haben wollen.