Großpfarrei Peter und Paul vor Umwälzung

Die Großpfarrei St. Peter und Paul, zu vier katholische Gemeinden (u.a. Herbede mit St. Antonius Buchholz) und sechs Kirchengebäude gehören, steht nach den Worten von Pfarrer Burkhard Schmelz vor einer „gewaltigen Umwälzung“. Sinkende Mitgliederzahlen und Kirchensteuern bei steigenden Kosten für Gebäude würden in absehbarer Zeit zu spürbaren Veränderungen in der pastoralen Arbeit der Pfarrei führen.

Über die Rahmenbedingungen hat das Generalvikariat des Bistums Essen jetzt die Mitglieder von Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, der Gemeinderäte sowie das Pastoralteam informiert. Dieses Treffen versteht Schmelz zugleich als Startschuss für einen dreijährigen Beratungsprozess. In dieser Zeit sollen die Gremien entscheiden, „wie die Katholiken künftig Kirche sein wollen“. Schmelz selbst wünscht sich eine Kirche aus „lebendigen Steinen“ – alle anderen Steine müsse man auf den Prüfstand stellen. Eine stärkere eigenverantwortliche Mitarbeit von Getauften hält der Leiter der Großpfarrei für unausweichlich.