Gepräch mit Draco in Witten „sehr positiv“

Die Dr. Ausbüttel & Co. GmbH (Draco) möchte neu bauen. Am heutigen Standort an der Herdecker Straße nutzt sie teilweise noch Nachkriegsberacken.
Die Dr. Ausbüttel & Co. GmbH (Draco) möchte neu bauen. Am heutigen Standort an der Herdecker Straße nutzt sie teilweise noch Nachkriegsberacken.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Bürgermeisterin Sonja Leidemann hofft danach weiterhin auf Verbleib in Witten – vielleicht an anderer Stelle.

Witten..  „Sehr positiv“ verlaufen ist nach Angaben von Bürgermeisterin Sonja Leidemann ein Gespräch zwischen der Stadt Witten und der Geschäftsführung der Annener Firma Draco.

Es bestehe die Hoffnung, dass es einen Standort in Witten gebe, der den Bedürfnissen von Draco entspreche, sagte die Bürgermeisterin auf Anfrage. Dabei könne es sich auch um einen anderen Standort als den bisher vorgesehenen handeln. Nähere Angaben machte Leidemann, die auch Wirtschaftsdezernentin ist, nicht. Weitere Gespräche mit dem Unternehmen seien geplant.

Der prosperierende Annener Verbandsmittelhersteller hatte von der Stadt bereits den Zuschlag für das Grundstück am Fuß der Annener Halde bekommen, unterschrieb den Vertrag aber nicht. Die Stadt hat das Gelände zudem für 70 000 Euro gegen Spätfolgen der Bergbauvergangenheit sichern lassen.

Auf der gegenüber liegenden Seite der Herdecker Straße arbeiten heute 130 Beschäftigte (20 im Außendienst) der Dr. Ausbüttel & Co. GmbH in sehr beengten Verhältnissen. In einen dreigeschossigen Neubau auf der Halde wollte Draco vier bis fünf Mio Euro investieren. Hinter dem Stopp für die Haldenpläne steht möglicherweise die Sorge, dass die Erweiterungsfläche dort auf Dauer nicht ausreichen könnte. Die Firma selbst äußert sich dazu zur Zeit nicht.