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Politik

Gemeinsam gegen kulturellen Kahlschlag

15.02.2012 | 13:40 Uhr
Gemeinsam gegen kulturellen Kahlschlag
Auch Bürgermeisterin Sonja Leidemann kämpft gegen den kulturellen Kahlschlag in Witten. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool

Witten.Der Kultur in Witten droht der Kahlschlag. Deshalb unterstützt Bürgermeisterin Sonja Leidemann in vollem Umfang den Verwaltungsrat des Kulturforums bei seinem Versuch, den Kulturbetrieb in Witten auf dem Wege des gemeinsamen Dialogs mit der Aufsichtsbehörde zu retten.

Annegret Skubich (SPD), Regina Kompernaß (CDU), Paul Wood (Bündnis 90 / Die Grünen), Frank Steffen-Fröhlich (FDP) und Siegfried Nimsch (WBG) hatten in einem Brief an den Innenminister des Landes NRW, Ralf Jäger, darauf hingewiesen, dass die Stadt Witten wegen der notwendigen Aufstellung eines Sanierungsplanes für den Stärkungspakt erst im Mai ihren Haushalt verabschieden kann.

Das wäre für die Kultur tragenden Vereine – die Kulturgemeinde e.V. und die Volksbühne Witten e. V. – viel zu spät. Falls es für sie nicht rechtzeitig vorher verlässliche Förderzusagen gibt, droht ein kultureller Kahlschlag mit zum Teil irreparablen Folgeschäden. Deshalb hatten die Unterzeichner des Briefes um Lösungsvorschläge und eine zeitnahe Antwort gebeten.

In einem Begleitschreiben an den NRW-Innenminister schreibt nun Sonja Leidemann: „Da ich den dort geschilderten Sachverhalt in meiner Eigenschaft als Bürgermeisterin bestätigen kann, komme ich der Bitte der Verfasser gern nach, mich ebenfalls für ihr Anliegen bei Ihnen zu verwenden... und ich verbinde damit die Hoffnung, in den Gesprächen mit der Kommunalaufsicht eine gemeinsam getragene Lösung zu finden.“

Redaktion

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Kommentare
16.02.2012
07:38
Gemeinsam gegen kulturellen Kahlschlag
von ro-fisch | #1

Mit einem "netten Brief" ist ein langjährig entstandenes , politisches gewolltes, Finanzproblem sicherlich nicht zu lösen. Hoffentlich haben die Verfasser des Schreiben auch einen Sanierungsplan hinzugefügt, der zumindest mittelfristige Aussagen über (real sinkende) Zuschussbedarfe beinhaltet. Die Kulturszene scheint veergleichbar mit dem ÖPNV, nur das dieser eine höhere Priorität genießen sollte. Gleichzeitig sollten sich die Verantwortlichen die Farge stellen, ob wirklich zwei Vereine notwendig sind, um die Klutur-Welt-Stadt Witten zu vertreten.

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