Fusion nur möglich mit Kompromiss
21.11.2008 | 08:00 Uhr 2008-11-21T08:00:00+0100Der Wille zu einer Einigung auf dem Weg zur Stadtwerke-Fusion ist weiterhin vorhanden. Das betonten am Donnerstag die Verhandlungspartner der Städte Herne und Witten nach einem gemeinsamen Gespräch im Herner Rathaus.
Man wolle „einen ausgewogenen Kompromiss zur Fusion beider Stadtwerke finden” hieß es später in einer gemeinsamen Presseerklärung.
Die Ergebnisse der Verhandlungen am runden Tisch sollen in einem „Eckpunktepapier” festgehalten und den beiden Aufsichtsräten zeitgleich sowie den Räten beider Städte vorgelegt werden.
Ob eine Einigung z. B. bei der Doppelspitze im zukünftigen Vorstand der Aktiengesellschaft beider Stadtwerke erzielt worden ist, was Witten sich per Ratsbeschluss ausbedungen hat, darüber wurde nichts mitgeteilt. Offenbar besteht in einigen Punkten weiterhin Kompromissbedarf.
19:10
Stadtwerke Herne ist seit 1976 eine AG.
13:17
Ob in Witten oder Herne. Man kennt immer einen der dabei ist.
11:09
ich frage mich, woher p_s_a das unternehmenskonzept des fusionierten stadtwerks kennen will...?
22:08
Fusiospartner brauchen beide nur dann, wenn sie das längst überholte Unternehmenskonzept beibehalten wollen.
Von daher sollte die Politik mal endlich die Geschäftsführung flott machen das Alternativkonzepte auf den Tisch kommen, die mehr sind als eine fantasielose RWE Miniausgabe ohne Zukunft.
Wichtig bei allem ist, das die Infrastruktur in Bürgerhand bleibt.
14:12
Fusionspartner brauchen beide Stadtwerke. Vielleicht sind beide zusammen nach der Fusion noch zu klein. Und wenn keine Fusion zustande kommt, dann werden sie in den nächsten Jahren privatisiert.
11:53
Die Äußerungen aus Herne klingen da aber anders. Witten als Anhang sicherlich, von mir aus auch noch Sitz der Netzbetriebsgesellschaft, aber Entscheidungen werden ausschließlich durch Herner getätigt.
Man kann nur die Daumen drücken, das diese Fusion nicht zustande kommt. Sie bringt nichts, enteignet den Bürger und nimmt für die Zukunft jede lokale Gestaltungsmöglichkeit.
Auch in Bochum und Dortmund laufen die Fusionsbemühungen nur noch auf Sparflamme. Zu vielfältig sind die Nachteile, wenn man infrastrukturelle Entscheidungen nur mit Wissen und Zustimmung der Nachbarstadt vorbereiten kann.
Es wird Zeit endlich mal ernsthaft eine Alternative durchzurechnen. Dieses nachäffen von vermeintlich weltmännischen Größenwahn kommt am Ende den Wählern teuer zu stehen.