Für jungliberale Themen kämpfen
16.02.2009 | 07:00 Uhr 2009-02-16T07:00:00+0100
Als „Glücksstandort” sehen die Jungliberalen (JuLis) die Werkstadt in Witten. Schon 2005 tagte die Jugendorganisation der FDP hier. Und freute sich danach über ein gutes Ergebnis bei der Landtagswahl. Das soll 2010 wiederholt werden. Am Wochenende fanden sich junge Liberale zum Landeskongress.
Zwei Tage lang waren die Farben gelb und blau tonangebend in der Wittener Werkstadt. Dort trafen sich junge Liberale aus den Verbänden Münsterland, Westfalen/Süd, Ostwestfalen/Lippe, Niederrhein oder Ruhrgebiet, um sich für die Zukunft und die kommenden Wahlen zu positionieren und personell aufzustellen. „Die Politik muss die Bürger stärker entlasten, das war nie so wichtig wie in der Wirtschaftskrise·, schwor Dr. Gerhard Papke, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, die jungen Politiker auf das Wahljahr 2009 ein. „Niemand soll uns erzählen, das ginge nicht.” Wer jeden Morgen zur Arbeit gehe, der solle auch am Monatsende mehr im Geldbeutel haben, als diejenigen, die auf staatliche Transferleistungen setzen würden. Papke: „Nach 20 Jahren ist es außerdem Zeit, den Solidarbeitrag für den Osten abzuschaffen.” Er wisse, dass die FDP damit auf Widerstand stoßen würde. Aber: „Wir sind die Partei, die auch mal unangenehme Wahrheiten ausspricht.”
Anschließend wählten die Delegierten Marcel Hafke zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2010. Der Jungpolitiker versprach: „Mehr Freiheit, mehr Gleichheit, mehr Integration, das Beibehalten des gegliederten Schulsystems und mehr jungliberale Bildungspolitik – für diese und für mehr jungliberale Themen werde ich in der FDP-Landtagsfraktion kämpfen.”
22:12
Naja Herr Wacker, wer einmal auf einer aktuellen Veranstaltung der Jungen Liberalen war, weiß das dort eine Krawatte die Ausnahme ist. Wobei, wenn stört ein professionelles Auftreten? Bei geschäftlichen Kunden wird doch auch erwartet das ein Mitarbeiter professionell auftritt.
Aber davon unabhängig, vollkommen egal was jemand trägt, was zählt ist doch das gesellschaftliche und politische Engagement. Von daher muss man doch glücklich sein wenn sich möglichst viele Vertreter der Generation null Bock an einem Wochenende treffen um, mit Ihren persönlichen Vorstellungen, unsere Gesellschaft und unsere Demokratie weiterzuentwickeln und vorwärts zu bringen.
Bitte mehr davon!
21:36
Von meiner Seite kann ich nur sagen, dass der Kongress ein voller Erfolg war. Jeder der sagt/schreibt es wurde nicht inhaltlich gearbeitet war offenbar nicht anwesend. Ebenso wenig hat in Witten ein „Wahlshow“ stattgefunden. Mir persönlich hat es wieder sehr viel Freude bereitet über die vielen Anträge zu diskutieren - besonders erfreut war ich natürlich über die drei Anträge der JuLis EN.
Was das generelle politische Engagement betrifft, schließe ich mich Herrn Ertel an. Es ist wichtig, ja sogar zwingend notwendig, dass sich (junge) Menschen politisch engagieren. Die Parteizugehörigkeit ist dabei zweitrangig, weil es zunächst viel mehr um die Auseinandersetzung mit der Zukunft, als um ein richtig oder falsch geht. Erst im nächsten Schritt wird im Idealfall über sachliche Debatten eine Lösung gefunden. Hierbei sollte man sich stets vor Augen führen, dass eine optimale Lösung in der Regel nur dann gefunden werden kann, wenn viele Blickwinkel und Meinungen aus unterschiedlichsten Bereichen aufeinander treffen und man die Alternativen gemeinsam abwägt. Mit Blick nach Berlin habe ich leider manchmal das Gefühl, dass es viel mehr darum geht, die Position der eigenen Partei um jeden Preis durchzusetzen, als die beste Lösung für Deutschland zu finden.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Berwe
19:56
Zu dem hier anonym kritisierten Zitat: Herr Papke hat damit auf keinen Fall Empfänger von Transferleistungen wie das ALGII herabsetzen wollen. Vielmehr hat er aus der Beobachtung, dass die bisherige Ausgestaltung von Hinzuverdienstmöglichkeiten leistungsfeindlich ist die Forderung abgeleitet, dass dies geändert werden muss. Eine Möglichkeit wäre das Liberale Bürgergeld. Wer arbeitet soll davon auch ordentlich leben können, was nur geht wenn die Abgaben das Einkommen nicht aufzehren.
03:38
Die Diskussion in diesem Forum ist ja durchaus spannend.. aber Energieverschwendung. Jemand, der sich Graf Kotz nennt hat doch ganz offensichtlich keine andere Intention als grundlos herumzustänkern. Seine Aussagen für die er keinerlei Belege hat zeigen doch, dass man ihn nicht ernst nehmen kann. Eine einzige nachvollziehbare Aussage hat er getroffen: junge Politiker sind genauso wichtig wie ältere. Eine Erkenntnis, die sicher jeder JuLi und FDPler unterschreibt. Laden Sie doch vielleicht mal die liberalen Senioren nach Witten ein. Graf Kotz ist nur destruktiv, politisch Interessierte arbeiten konstruktiv! Besser ignorieren als aufregen!
17:56
Interessant wie hier immer wieder inhaltslehre Vorwürfe publiziert werden.
Der Presseartikel scheint für einige Menschen wirklich schwer verständlich. Fakten sind genug genannt. Inhalte stehen dort auch?
Wer des lesens mächtig ist, wird dort wiederfinden was erarbeitet wurde. Sollte es dort nicht stehen ist dem Journalisten ein Vorwur zu machen.
Besser machen lautet die Devise.
Bessere Konzepte publizieren.
Anstatt hier Phrasen zu dreschen (G@raf Kotz).
16:51
Was ist denn das fürne Plattheit - es ist gut das sich junge Leute politisch engagieren.
Gut ist wenn sich Menschen egal welchen Alters Gedanken machen wie es für alle besser wird, nicht nur für Mandatsträger und deren Freunde.
Wer so hartnäckig wie die Julis inhaltslos schwadroniert statt die tollen Inhalte bekannt zugeben die auf der Party angeblich erarbeitet wurden, den kann man unterstellen, das er an Ämtern interessiert ist - nicht am Dienen für die Allgemeinheit.
11:45
Nörgel, nörgel, nörgel. Kommt zur SPD. Da geht die Post ab. Mit Leidemann wird alles besser.
11:21
Was heißt hier junge Leute? Diese Typen mit Schlips sehen doch aus wie ihre eigenen Großväter.
11:05
Na ja, die Werkstatt ist ein attraktiver Veranstaltungsort und die Julis können auch nichts dafür, dass die FDP in Witten ein desolater, nicht wählbarer Haufen sind. Im Grunde genommen ist es doch gut, wenn sich junge Leute politisch engagieren. Die FDP Witten hat übrigens keine jungen Leute mehr. Die sind da alle weg.
10:58
Da zeigt sich doch wohl das die Jungens es nun wirklich nicht verstehen. Müllen dieses Forum mit inhaltsleeren Phrasen zu und scheinen den Generationenkampf tatsächlich im Blut zu haben, wenn sie eine so dämliche und offensichtliche Provokation mit ähnlichen Stereotypen nur eben aus eines anderen Lebensalter beantworten.
Schwafeln von Verantwortungsbewusstsein und Freiheit, und was liefern sie an Fakten: alle Deutschen die nicht arbeiten setzen auf Transferleistungen.
Was schon der überwältigenden Mehrheit der H4ler falsch ist, gilt um so weniger für die Transferleistungen an Kinder, Alte und Behinderte.
Selbst wenn man das Thema konkret anspricht kommt nur heiße Luft die sich in nichts von dem unterscheidet, was die altvorderen rausblasen.
Statt Facts die gleiche selbstverliebte Nabelschau wie zur Zeiten der Spasspartei.
Auf Nachwuchs der in der heutigen Zeit seine rhetorischen Fähigkeiten präsentiert, statt mit Konzepten zu kontern kann man verzichten. Dann besser wie es ein anderer FDP Ortsverein schon halb im Ernst vormachte einen gestanden Manager per Annonce oder Headhunter als Bürgermeisterkandidat suchen.