Das aktuelle Wetter Witten 19°C
Doppelkopf-Turnier

„Füchse fangen“ aus Spaß am Spiel

14.02.2016 | 18:06 Uhr
„Füchse fangen“ aus Spaß am Spiel
In der Gaststäte Am Pütt in Herbede wurde das Doppelkopf-Turnier ausgetragen.Foto: Thomas Nitsche

Zum 25. Mal trafen sich die Doppelkopf-Freunde zum Turnier in Herbede. 36 Teilnehmer machten mit.

Mit konzentrierten Minen zücken die Spieler Karte nach Karte. Rasch fällt Stich auf Stich, für einen Außenstehenden ist schwer zu erkennen, wer da eigentlich warum welche Karte ausspielt. Für die Teilnehmer des Doppelkopfturniers in der Herbeder Kneipe „Am Pütt“ ist natürlich alles logisch. 36 Leute spielen am Sonntag in je neun Vierer-Teams das Kartenspiel mit äußerst komplexen Regelwerk.

„Ich hab mich schon die ganze Zeit gefragt, wo deine Dame bleibt“, sagt Christa Wegener lachend an ihre Mitspielerin gegenüber gewandt, nachdem sie eine Runde des Spiels beendet haben. Weil Gisela Rust und Marion Krause beide eine Kreuzdame auf der Hand hatten, haben sie in der gerade beendeten Partie in der sogenannten „Re-Partei“ zusammen gespielt – und gewonnen. Christa Wegener und ihr Parteikollege Uwe Schäfer nehmen ihre Niederlage gelassen: „Es kommen ja noch viele Runden, also noch ist alles drin“. Während Uwe Schäfer schon eifrig für die nächste Partie mischt, diskutieren die vier noch angeregt über ihre Blätter und Spielweise.

Vier Durchläufe werden gespielt

„Bei diesem Spiel wurden gleich zwei Füchse gefangen“, erklärt Klaus Frensch, einer der Organisatoren des heutigen Turniers, anerkennend. Übersetzt heißt das: Dem Siegerteam ist es gelungen, den beiden Gegnern zwei Karo As – den beiden Trümpfen mit der höchsten Augenzahl – abzuluchsen. Dann beginnt die nächste Runde – und die Gespräche verstummen so jäh wie sie begonnen haben.

Zum 25. Mal treffen sich die Doppelkopf-Freunde in diesem Jahr. In vier Durchläufen, bei denen sich jeweils die Besetzung am Tisch ändert, werden die Sieger des Tages ausgelotet. Den Gewinnern winken je nach Rang zwischen 20 und 80 Euro Preisgeld, wobei die Erstplatzierten unter den Einzelpersonen und den Teams gesondert gekürt werden. Finanziert wird das Turnier durch das Startgeld.

Udo Thiel lag am Ende vorn

Am Tisch von Christa Wegener hat im Moment Marion Krause die Nase vorn. „Eigentlich gewinnt immer, wer aufschreibt“, erklärt der einzige Mann der Viererrunde augenzwinkernd, „na ja, ich arbeite dran.“ Im Vordergrund, da sind sich die vier einig, steht aber nicht das Gewinnen, sondern der Spaß am Spielen. Udo Thiel wird sich dennoch freuen: Er holte sich den Sieg.

Cindy Riechau

Kommentare
Funktionen
Fotos und Videos
Rotary-Oldtimer-Ralley
Bildgalerie
Witten
Attila & Co erobern Witten
Bildgalerie
Fotostrecke
Wittener Täuflinge
Bildgalerie
Kirche
Schwerer Unfall auf  A 44
Bildgalerie
Fotostrecke
article
11564365
„Füchse fangen“ aus Spaß am Spiel
„Füchse fangen“ aus Spaß am Spiel
$description$
http://www.derwesten.de/staedte/witten/fuechse-fangen-aus-spass-am-spiel-id11564365.html
2016-02-14 18:06
Witten